Die Idee war gut, die Hauptprotagonistin nicht

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travelkate Avatar

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Nach einer Leseprobe und einem Blick auf das Cover hatte ich gedacht, dass ich hier einen cozy Herbstread bekomme, aber leider hat sich der erste Eindruck nicht bestätigt.

Klappentext:

Als Branwyn gerade für den Kostümwettbewerb ihrer Uni eine Barbie-Verkleidung anprobiert, kommt ausgerechnet ihr Erzfeind Dale in den Laden. Sie kann die spöttischen Kommentare förmlich schon hören, doch dann erkennt Dale sie zu ihrer Überraschung nicht. Und nicht nur das: Er flirtet sogar mit ihr. Kurzerhand erfindet sie eine zweite Identität namens Bonnie, um sich an ihm zu rächen. Er soll endlich dafür büßen, wie er sie letztes Jahr vor der ganzen Willowbury University bloßgestellt hat.
Aber der Plan geht gewaltig nach hinten los. Dale ist ärgerlich nett und gar nicht so arrogant, wie sie immer dachte. Plötzlich schlägt ihr Herz in seiner Nähe auffällig schnell. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, wird Branwyn auch noch gezwungen, mit ihm an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Jetzt hängt ihre Zukunft an der Uni von ihm ab. Und ein einziges falsches Wort könnte sie verraten …

Branwyn hat mich so im Zwiespalt zurückgelassen wie schon lange kein Charakter mehr. Man erfährt zwischendurch viel von ihrer Kindheit und das ging mir wirklich nahe, allerdings war für mich das keine „Ausrede“ für ihr Verhalten was sie als Junge Erwachsene an den Tag gelegt hat. Ich konnte ihre Ängste verstehen, aber die ständige Flucht hat es nicht besser gemacht. Ich hab mir jemanden an ihrer Seite gewünscht, dem sie sich ehrlich öffnet und das hätte meiner Meinung nach schon in ihrer Jugend passieren müssen.
Nun zu Dale: wie blind kann man sein um die Maskerade nicht zu durchschauen? So gut war die Verkleidung nicht. Das hat für mich die ganze Sache so unrealistisch gemacht.

Der Schreibstil war ok, die Herbstvibes hab ich leider in dem Buch nicht gefühlt und die Liebesgeschichte konnte mich auch nicht packen.

Von mir leider nur:

2,5 ⭐️
für Idee und das versöhnliche Ende