Süß und witzig
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Erster Satz: „Du brauchst ein Kostüm, das überrascht, eines, das niemand bei dir erwartet. […]“
Das Cover finde ich richtig schön. Es sind Elemente aus dem Buch dabei, wie die Schneiderpuppe und der Kürbis, man sieht auch sofort, in welcher Jahrezeit das Buch spielen soll. Ich finds perfekt.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut und einfach zu lesen, ich kam schnell durch das Buch. Geschrieben ist es in der Ich-Perspektive von Branwyn, wodurch man sie am besten kennen lernt. Der Humor in dem Buch kam auch immer gut rüber und war nicht zu übertrieben, wie es sonst oft der Fall ist.
Zu Beginn lernt man Branwyn kennen, die ihren Erzfeind Dale, der sie angeblich gedemütigt hat, alles heimzahlen möchte. Als er sie dann mit einem Kostüm nicht erkennt ergreift sie die Chance und gibt sich als Bonnie aus um ihm zu zeigen wie es ist, wenn man einfach fallen gelassen wird. Doch ihr Plan ist nicht so perfekt wie sie denkt.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich mochte Branwyn sofort und auch ihren Arbeitskollegen Arian, den man gleich zu Beginn kennen lernt. Durch die lockere Atmosphäre war ich schnell in dem Buch drinnen und habe mich sofort wohl gefühlt in Willowbury.
Branwyn mochte ich wie gesagt sehr gerne. Besonders gut fand ich, dass sie ihre eigenen Fehler irgendwann einsieht, reflektiert und zum Schluss kommt, dass sie im Unrecht war. Ihre ganze Art hat mir gefallen, sie ist eher ruhig, hält sich im Hintergrund, aber wenn man sie lässt, zum Beispiel als Bonnie, kommt sie aus sich heraus und man sieht, wie sie wirklich ist.
Dale konnte ich lange Zeit nicht einschätzen, aber als der begann mit Bonnie zu schreiben wurde schnell klar, dass er gar nicht so gemein ist, wie er immer tut. Je weiter man im Buch kommt, desto klarer wird, dass er eigentlich ein sehr netter Kerl ist und bis zum Ende habe ich ihn ins Herz geschlossen. Seine verletzliche Seite mochte ich echt gern und das passte auch zu ihm.
Die Geschichte spielt im Herbst, man bekommt auch zwischendurch das Herbstfeeling, wobei das eher nebensächlich ist. So werden Kürbisse geschnitzt, Kostüme für Halloween gesucht, aber ansonsten kam da bei mir nicht viel Herbstfeeling auf. Es dreht sich mehr um Bonnie und wie Branwyn in diese Rolle schlüpft, wie sie Dale näher kommt und wie sie als sie selbst probiert ihre Noten zu retten.
Branwyn hatte es nicht leicht in ihrem Leben, sie ist adoptiert, ihre leiblichen Eltern wollten sie nicht und auch sonst hat sie das Gefühl, dass niemand sie will. Dieses Thema zieht sich durch das ganze Buch in verschiedenen Variationen und es hat mir manchmal wirklich das Herz gebrochen, Branwyn so zu sehen und ihre Gedanken zu lesen. Wie dieses Thema behandelt wurde fand ich gut gemacht und am Ende gab es auch eine Lösung für alles. Ihre Gefühle verschwanden nicht einfach, wie es oft der Fall ist. Dieses heikle Thema wurde echt gut behandelt.
Dann ist da natürlich die Liebesgeschichte zwischen Dale und Bonnie/Branwyn. Als Bonnie kommt Branwyn wirklich aus sich heraus und dringt zu Dale durch, der sein eigenes Paket zu tragen hat. Zuerst sollte alles nur ein Spaß sein, Arian sagt ihr auch öfters, dass sie es zu weit treibt und als Leser merkt man natürlich auch, dass sie Dale eigentlich catfished. Was ich dann aber gut fand war, wie die Sache aufgelöst wurde und wie Branwyn dann reagiert hat, als sie selber eingesehen hat, dass das eigentlich nicht ok ist. Die Liebesgeschichte an sich fand ich aber sehr süß. Die beiden habe so ihre Probleme aber können sich dem anderen gegenüber doch öffnen. Ich habe ganze Zeit gehofft, dass es kein Problem geben wird, wenn rauskommt, dass Bonnie eigentlich Branwyn ist.
Gegen Ende passierte dann recht viel. Es wurden ernste Gespräche geführt, Gefühle wurden aufgearbeitet und andere Dinge wurden besprochen. Ich hätte hier gerne die Sicht von Dale gelesen, denn er wurde ein immer interessanterer Charakter. Man lernt auch ein wenig von seiner Vergangenheit, trifft schon Zoe, welche die Hauptperson im zweiten Band wird, und der Wettstreit um das beste Kostüm geht natürlich auch weiter. Ich fand das Ende gelungen, denn es blieben keine Fragen offen, alles wurde geklärt und insgesamt war es schön Branwyn endlich mal glücklich zu sehen.
Fazit:
Das Buch hat mich sehr überrascht, denn es hat mir viel besser gefallen als erwartet. Es war witzig, hatte ernste Themen die wirklich gut behandelt wurden und die Liebesgeschichte war auch süß. Ich mag Dale und Branwyn und hoffe, dass sie auch im zweiten Teil noch vorkommen. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Erster Satz: „Du brauchst ein Kostüm, das überrascht, eines, das niemand bei dir erwartet. […]“
Das Cover finde ich richtig schön. Es sind Elemente aus dem Buch dabei, wie die Schneiderpuppe und der Kürbis, man sieht auch sofort, in welcher Jahrezeit das Buch spielen soll. Ich finds perfekt.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut und einfach zu lesen, ich kam schnell durch das Buch. Geschrieben ist es in der Ich-Perspektive von Branwyn, wodurch man sie am besten kennen lernt. Der Humor in dem Buch kam auch immer gut rüber und war nicht zu übertrieben, wie es sonst oft der Fall ist.
Zu Beginn lernt man Branwyn kennen, die ihren Erzfeind Dale, der sie angeblich gedemütigt hat, alles heimzahlen möchte. Als er sie dann mit einem Kostüm nicht erkennt ergreift sie die Chance und gibt sich als Bonnie aus um ihm zu zeigen wie es ist, wenn man einfach fallen gelassen wird. Doch ihr Plan ist nicht so perfekt wie sie denkt.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich mochte Branwyn sofort und auch ihren Arbeitskollegen Arian, den man gleich zu Beginn kennen lernt. Durch die lockere Atmosphäre war ich schnell in dem Buch drinnen und habe mich sofort wohl gefühlt in Willowbury.
Branwyn mochte ich wie gesagt sehr gerne. Besonders gut fand ich, dass sie ihre eigenen Fehler irgendwann einsieht, reflektiert und zum Schluss kommt, dass sie im Unrecht war. Ihre ganze Art hat mir gefallen, sie ist eher ruhig, hält sich im Hintergrund, aber wenn man sie lässt, zum Beispiel als Bonnie, kommt sie aus sich heraus und man sieht, wie sie wirklich ist.
Dale konnte ich lange Zeit nicht einschätzen, aber als der begann mit Bonnie zu schreiben wurde schnell klar, dass er gar nicht so gemein ist, wie er immer tut. Je weiter man im Buch kommt, desto klarer wird, dass er eigentlich ein sehr netter Kerl ist und bis zum Ende habe ich ihn ins Herz geschlossen. Seine verletzliche Seite mochte ich echt gern und das passte auch zu ihm.
Die Geschichte spielt im Herbst, man bekommt auch zwischendurch das Herbstfeeling, wobei das eher nebensächlich ist. So werden Kürbisse geschnitzt, Kostüme für Halloween gesucht, aber ansonsten kam da bei mir nicht viel Herbstfeeling auf. Es dreht sich mehr um Bonnie und wie Branwyn in diese Rolle schlüpft, wie sie Dale näher kommt und wie sie als sie selbst probiert ihre Noten zu retten.
Branwyn hatte es nicht leicht in ihrem Leben, sie ist adoptiert, ihre leiblichen Eltern wollten sie nicht und auch sonst hat sie das Gefühl, dass niemand sie will. Dieses Thema zieht sich durch das ganze Buch in verschiedenen Variationen und es hat mir manchmal wirklich das Herz gebrochen, Branwyn so zu sehen und ihre Gedanken zu lesen. Wie dieses Thema behandelt wurde fand ich gut gemacht und am Ende gab es auch eine Lösung für alles. Ihre Gefühle verschwanden nicht einfach, wie es oft der Fall ist. Dieses heikle Thema wurde echt gut behandelt.
Dann ist da natürlich die Liebesgeschichte zwischen Dale und Bonnie/Branwyn. Als Bonnie kommt Branwyn wirklich aus sich heraus und dringt zu Dale durch, der sein eigenes Paket zu tragen hat. Zuerst sollte alles nur ein Spaß sein, Arian sagt ihr auch öfters, dass sie es zu weit treibt und als Leser merkt man natürlich auch, dass sie Dale eigentlich catfished. Was ich dann aber gut fand war, wie die Sache aufgelöst wurde und wie Branwyn dann reagiert hat, als sie selber eingesehen hat, dass das eigentlich nicht ok ist. Die Liebesgeschichte an sich fand ich aber sehr süß. Die beiden habe so ihre Probleme aber können sich dem anderen gegenüber doch öffnen. Ich habe ganze Zeit gehofft, dass es kein Problem geben wird, wenn rauskommt, dass Bonnie eigentlich Branwyn ist.
Gegen Ende passierte dann recht viel. Es wurden ernste Gespräche geführt, Gefühle wurden aufgearbeitet und andere Dinge wurden besprochen. Ich hätte hier gerne die Sicht von Dale gelesen, denn er wurde ein immer interessanterer Charakter. Man lernt auch ein wenig von seiner Vergangenheit, trifft schon Zoe, welche die Hauptperson im zweiten Band wird, und der Wettstreit um das beste Kostüm geht natürlich auch weiter. Ich fand das Ende gelungen, denn es blieben keine Fragen offen, alles wurde geklärt und insgesamt war es schön Branwyn endlich mal glücklich zu sehen.
Fazit:
Das Buch hat mich sehr überrascht, denn es hat mir viel besser gefallen als erwartet. Es war witzig, hatte ernste Themen die wirklich gut behandelt wurden und die Liebesgeschichte war auch süß. Ich mag Dale und Branwyn und hoffe, dass sie auch im zweiten Teil noch vorkommen. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.