Tiefgründiger, aber auch alberner als gedacht
Ich hatte die Leseprobe zu dem Buch gelesen und fand sie ziemlich witzig. Der Schreibstil ist durchgängig flüssig, modern und gut zu lesen und der Bezug zum Marvel Universum hat mir gut gefallen.
Leider war ich dann im weiteren Verlauf doch recht schnell enttäuscht. Ich fand die Story stellenweise wirklich sehr konstruiert, unrealistisch und auch gar nicht so witzig, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Vielmehr empfand ich sie auf eine kindische Art und Weise ziemlich albern. Die Charaktere kamen mir vor, als wären sie pubertierende Teenager.
Branwyn, aus deren Perspektive erzählt wird, war für mich relativ gut greifbar, auch wenn ich über viele ihrer Handlungen nur den Kopf schütteln konnte. Sie ist eine nahbare, unsichere und chaotische Protagonistin. Ihre inneren Kämpfe fand ich gut nachzuvollziehen und auch den großen und überraschenden Pluspunkt in diesem Buch. Diese Tiefgründigkeit hatte ich hier nicht erwartet. Dadurch wird auch das unreife Verhalten teilweise erklärbar, für mich aber nicht vollständig. Man kann jedoch sagen, dass sie eine Charakterentwicklung durchmacht.
Dale und die anderen Charaktere dagegen blieben sehr blass, was ich angesichts des geplanten Folgebandes besonders schade finde. Die Gefühle zwischen Branwyn und Dale habe ich leider auch nicht spüren können. Spice gab es nicht, was ich positiv fand.
Insgesamt lässt sich das Buch leicht lesen, es vermittelt eine gemütliche Herbststimmung und die Bezüge zum Marvel Universum dürften einige Leser*innen erfreuen.
Deshalb würde ich dann eine Empfehlung aussprechen, wenn man Lust auf eine leichte, eher unrealistische und etwas alberne Liebesgeschichte mit Cozy Vibes, Comic-Bezügen und einem Hauch Tiefgründigkeit hat.
Leider war ich dann im weiteren Verlauf doch recht schnell enttäuscht. Ich fand die Story stellenweise wirklich sehr konstruiert, unrealistisch und auch gar nicht so witzig, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Vielmehr empfand ich sie auf eine kindische Art und Weise ziemlich albern. Die Charaktere kamen mir vor, als wären sie pubertierende Teenager.
Branwyn, aus deren Perspektive erzählt wird, war für mich relativ gut greifbar, auch wenn ich über viele ihrer Handlungen nur den Kopf schütteln konnte. Sie ist eine nahbare, unsichere und chaotische Protagonistin. Ihre inneren Kämpfe fand ich gut nachzuvollziehen und auch den großen und überraschenden Pluspunkt in diesem Buch. Diese Tiefgründigkeit hatte ich hier nicht erwartet. Dadurch wird auch das unreife Verhalten teilweise erklärbar, für mich aber nicht vollständig. Man kann jedoch sagen, dass sie eine Charakterentwicklung durchmacht.
Dale und die anderen Charaktere dagegen blieben sehr blass, was ich angesichts des geplanten Folgebandes besonders schade finde. Die Gefühle zwischen Branwyn und Dale habe ich leider auch nicht spüren können. Spice gab es nicht, was ich positiv fand.
Insgesamt lässt sich das Buch leicht lesen, es vermittelt eine gemütliche Herbststimmung und die Bezüge zum Marvel Universum dürften einige Leser*innen erfreuen.
Deshalb würde ich dann eine Empfehlung aussprechen, wenn man Lust auf eine leichte, eher unrealistische und etwas alberne Liebesgeschichte mit Cozy Vibes, Comic-Bezügen und einem Hauch Tiefgründigkeit hat.