Versteckspiel
„The Secret Identity of a Broken Girl“ von Teodora Thoma ist eine College Romance, in der ein Halloweenkostüm zum zweiten Ich wird.
Eigentlich ist es nur ein Spaß, als Branwyn gemeinsam mit ihrem Kollegen Halloweenkostüme testet. Ausgerechnet als sie komplett im Barbie-Look im Kostümladen steht, kommt ihr persönlicher Erzfeind Dale herein. Dale lässt normalerweise keine Gelegenheit aus, um sich über Branwyn lustig zu machen, aber jetzt erkennt er sie tatsächlich nicht. Im Gegenteil, er flirtet mit ihr. Branwyn stellt das Missverständnis nicht klar und schmiedet spontan einen Plan. Als blonde Bonnie will sie dem Campus-Player das Herz brechen, damit sie sich endlich für die Verbreitung eines peinlichen Fotos zum Studienbeginn rächen kann. Aber dann ist Dale viel netter als gedacht und Branwyn ist jetzt die, die ihr Herz aufs Spiel setzt.
Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht, denn die Grundidee klingt nach einer witzigen und unterhaltsamen RomCom. Das ist das Buch jedoch definitiv nicht, und das liegt nicht unbedingt an den doch sehr ernsten Themen, die hier aufgegriffen werden.
Der Schreibstil der Autorin liest sich leicht und flüssig und die komplette Handlung wird aus Branwyns Prespektive erzählt. Sie und ihr Alter-Ego Bonnie stehen im Mittelpunkt, während Dale ein wenig blass bleibt.
Mein Hauptproblem war, dass ich Branwyn so überhaupt nicht mochte. Es wurde im Laufe der Story eher schlimmer als besser, da ich ihre ständigen Rollenwechsel im besten Fall albern und schlimmsten Fall idiotisch fand. Ja, sie hat eine tragische Vergangenheit und Punkte, die sie ständig triggern. Aber das permanente Jammern und zelebrieren der Opferrolle, anstatt was zu ändern oder ehrlich zu kommunizieren, nervt irgendwann einfach nur. Und sind wir mal ehrlich, wer lässt sich bitte von einer blonden Faschingsperücke und ein wenig Makeup tatsächlich täuschen, wenn ich die Person fast täglich sehe? Das ist einfach unglaubwürdig.
Zwischen Dale und Branwyn oder Bonnie konnte ich persönlich keine Chemie wahrnehmen. Seine plötzliche Verliebtheit kommt quasi aus dem Nichts, vor allem, wenn man sein bisheriges Beziehungsmuster kennt. Hier wirkt zu vieles konstruiert.
Meine Sternchen vergebe ich für die wirklich gelungenen und sympathischen Nebencharaktere und das cozy Herbst- und Halloweenfeeling. Das College-Setting ist ebenfalls überzeugend, genau wie die Dynamik der neuen und alten Freundschaften.
Mein Fazit:
Nicht unbedingt das, was ich erwartet hatte. Von mir gibt es insgesamt drei Sternchen.
Eigentlich ist es nur ein Spaß, als Branwyn gemeinsam mit ihrem Kollegen Halloweenkostüme testet. Ausgerechnet als sie komplett im Barbie-Look im Kostümladen steht, kommt ihr persönlicher Erzfeind Dale herein. Dale lässt normalerweise keine Gelegenheit aus, um sich über Branwyn lustig zu machen, aber jetzt erkennt er sie tatsächlich nicht. Im Gegenteil, er flirtet mit ihr. Branwyn stellt das Missverständnis nicht klar und schmiedet spontan einen Plan. Als blonde Bonnie will sie dem Campus-Player das Herz brechen, damit sie sich endlich für die Verbreitung eines peinlichen Fotos zum Studienbeginn rächen kann. Aber dann ist Dale viel netter als gedacht und Branwyn ist jetzt die, die ihr Herz aufs Spiel setzt.
Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht, denn die Grundidee klingt nach einer witzigen und unterhaltsamen RomCom. Das ist das Buch jedoch definitiv nicht, und das liegt nicht unbedingt an den doch sehr ernsten Themen, die hier aufgegriffen werden.
Der Schreibstil der Autorin liest sich leicht und flüssig und die komplette Handlung wird aus Branwyns Prespektive erzählt. Sie und ihr Alter-Ego Bonnie stehen im Mittelpunkt, während Dale ein wenig blass bleibt.
Mein Hauptproblem war, dass ich Branwyn so überhaupt nicht mochte. Es wurde im Laufe der Story eher schlimmer als besser, da ich ihre ständigen Rollenwechsel im besten Fall albern und schlimmsten Fall idiotisch fand. Ja, sie hat eine tragische Vergangenheit und Punkte, die sie ständig triggern. Aber das permanente Jammern und zelebrieren der Opferrolle, anstatt was zu ändern oder ehrlich zu kommunizieren, nervt irgendwann einfach nur. Und sind wir mal ehrlich, wer lässt sich bitte von einer blonden Faschingsperücke und ein wenig Makeup tatsächlich täuschen, wenn ich die Person fast täglich sehe? Das ist einfach unglaubwürdig.
Zwischen Dale und Branwyn oder Bonnie konnte ich persönlich keine Chemie wahrnehmen. Seine plötzliche Verliebtheit kommt quasi aus dem Nichts, vor allem, wenn man sein bisheriges Beziehungsmuster kennt. Hier wirkt zu vieles konstruiert.
Meine Sternchen vergebe ich für die wirklich gelungenen und sympathischen Nebencharaktere und das cozy Herbst- und Halloweenfeeling. Das College-Setting ist ebenfalls überzeugend, genau wie die Dynamik der neuen und alten Freundschaften.
Mein Fazit:
Nicht unbedingt das, was ich erwartet hatte. Von mir gibt es insgesamt drei Sternchen.