magisch, aber auch langweilig
Ich war so fasziniert von der Leseprobe und auch von dem tollen Erscheinungsbild des Covers und die Idee hinter der Story hat mich absolut mitgerissen - daß jemand in der Lage ist, mit Hilfe von Magie durch Geschichten und Bücher zu reisen - wow, klingt richtig gut! Leider hat mir die Umsetzung aber nicht gefallen. Obwohl das Buch gut gestartet ist, hatte es im weiteren Verlauf zum Teil richtige Längen, die man auch hätte kürzer fassen können oder die einfach nicht mitreißend genug erzählt waren. In der Geschichte klingt die Magie in den Emotionen zwischen den Zeilen - beim Lesen des Buches war das bei mir leider nicht der Fall. Natürlich spielt auch eine Liebesgeschichte eine Rolle, aber diese fand ich eher oberflächlich und platt dargestellt und die Charaktere haben bei mir in der Vorstellung gar keine richtige Form angenommen. Natürlich ist es eine magische Welt, in der der Roman spielt und die Figuren waren zum Teil phantasievoll beschrieben, mit pinken Haaren oder blauem Schnurrbart, aber so richtig konnte ich zu keiner der Figuren eine Beziehung aufbauen. Am niedlichsten war für mich der kleine Büchergeist Pip. Für mein Empfinden fing das Buch sehr gut an, die Idee hinter der Geschichte war absolut faszinierend, aber es verlor immer mehr an Fahrt, obwohl der Schluss ja eigentlich die spannendste Stelle war.