Zwischen Büchern und Magie

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
readinthegarden Avatar

Von

Zwischen Büchern und Magie

Schon das Cover hat mich direkt angesprochen. Auch wenn es gleichzeitig nicht viel und doch so viele Kleinigkeiten verrät. Denn es passt für mich richtig gut zu dieser magischen Geschichte. Doch natürlich hat mich die Idee dahinter dann vollends überzeugt, es zu lesen. In Bücher reisen und die Geschichten dort selbst erleben? Wer hat sich das nicht schonmal gewünscht?

Die ersten Seiten waren für mich allerdings etwas holprig. Es werden ziemlich viele Figuren und ihre Aufgaben vorgestellt und ich musste erst einmal herausfinden, wer eigentlich wer ist. Doch um was geht es eigentlich? Lumina Emberlain reist als Storykeeperin durch magische Bücher, um die Magie Avaloras zu bewahren. Als diese bedroht ist, muss sie mit dem geheimnisvollen Gatekeeper Reed Tuskwood zusammenarbeiten. Zwischen magischen Abenteuern, Schlagabtauschen und einer wachsenden Anziehung kommen die beiden einem dunklen Geheimnis auf die Spur.

Lumina mochte ich von Anfang an ganz gerne. Sie ist eher ruhig und vorsichtig, aber trotzdem nicht hilflos. Sie weiß, wie wichtig ihre Aufgabe ist und versucht, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Reed fand ich ebenfalls sympathisch. Sie ziehen sich immer wieder gegenseitig auf und zwischen ihnen entwickelt sich langsam mehr. Das Tempo fand ich ganz gut und es war nicht zu schnell. Das mag ich oft nicht. Gesehen und schon ist es die große Liebe? Eher unglaubwürdig.
Am besten haben mir aber die Reisen in die Bücher gefallen. Die Vorstellung, dass man nicht nur eine Geschichte liest, sondern wirklich hineinspringen kann, fand ich einfach toll. Wer hat sich das nicht schonmal gewünscht? Also zumindest, wenn man weiß, einem kann nichts passieren!

Etwas mehr hätte ich mir bei der Welt und der Magie gewünscht. Gerade die Storykeeper fand ich so interessant, dass ich gerne mehr darüber erfahren hätte. Im Mittelteil hat sich die Handlung für mich außerdem ein wenig gezogen. Dafür ging es gegen Ende fast schon zu schnell und einige Dinge hätten meiner Meinung nach ruhig etwas mehr Raum bekommen können.

Trotzdem hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Besonders die Idee, dass Geschichten und Bücher mehr sein können als nur Geschichten, fand ich schön.