Berührend

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kristja Avatar

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Das Buch fängt mit einer Kindheitserinnerung von Emmi und Cloud an, wo sie mitbekommen, wie ein anderes Mädchen Suizid begangen hat. Das ganze Thema Depressionen und Suizid begreifen die beiden noch nicht so richtig und doch begleitet es sie nun. Cloud ist von Mimi adoptiert und Emmi im ähnlichen Alter wie Cloud. Beide sehr gegensätzlich, aber wie Schwestern.

In der Gegenwart kehrt Cloud an die Stelle zurück, von der Emmi gesprungen ist. Zunächst konnte sie dort kaum stehen, mittlerweile schafft sie es ganze 10 Minuten, heute will sie noch länger dort bleiben. Silas, ein Free-Runner, dessen Welt ein Spielplatz ist, sieht sie am Abgrund stehen. Sofort eilt er zu ihr und versucht sie dort wegzuholen. Ich fand es schön, dass er das nur mit Worten getan hat und sie nicht unter Druck setzte. Gut, er wusste nicht, dass sie nicht springen will, aber trotzdem. Die beiden reden ein bisschen und lernen sich ohne Namen kennen. Das fand ich süß.