Berührend von der ersten Seite an

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bluemchen Avatar

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Sarah Stankewitz ist eine Autorin, die ich sofort mit guter Literatur verbinde. Egal ob es gefühlvoll und tiefgründig oder spannend und heiß hergeht, wie in den Büchern, die sie unter dem Namen Sara Rivers veröffentlicht. Für mich war direkt klar, dass ich die Leseprobe zu ihrem neuen Buch unbedingt lesen muss.

Das Cover kommt schwer, aber gleichzeitig tröstend und voller Hoffnung daher. Damit passt es hervorragend zum Klappentext und zur Leseprobe. Die dunklen Wolken und der verlaufende Titel, der durch das helle Sonnenlicht am Horizont geradezu verdrängt wird, geben mir die Hoffnung, dass auch für die Protagonisten Cloud und Silas am Ende alles gut werden wird.

Die Thematik ist unglaublich belastend und schwer, weshalb die Content Note am Anfang des Buches wirklich ernst genommen werden sollte.

Die Protagonisten Cloud und Silas sind durch die hervorragende, gefühlvolle und bildhafte Schreibweise aus der Ich-Perspektive, die Sarah Stankewitz auch in diesem Buch wieder nutzt, unglaublich nahbar. Ich konnte mich direkt in Cloud hineinversetzen, habe ihre Emotionen geteilt und wurde wie von einer Welle unter Wasser gerissen. Silas wiederum reichte mir die Hand durch die sanfte Leichtigkeit, die er Cloud gegenüber zeigt. Man merkt einfach, wie gebrochen Cloud ist und wie sehr ihr ihre beste Freundin im Leben fehlt. Es wird spürbar, wie sehr sie kämpft, um überhaupt weitermachen zu können. Silas’ Hobby, das Freerunning, finde ich unglaublich interessant. Ich bin jedoch gespannt, wie Cloud mit diesem doch sehr gefährlichen Hobby umgehen wird.

Nach der Leseprobe bin ich absolut gefesselt. Mich lässt der Gedanke nicht mehr los, wie es mit den beiden weitergeht. Ich möchte wissen, wie Cloud weiterhin ihre Trauer bewältigt, wie viel man noch von Emmi durch ihre Briefe erfährt, was Silas in Vancouver zugestoßen ist und ob er die Stütze für Cloud sein kann, die sie so dringend zu brauchen scheint.