Direkt einen Kloß im Hals

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peachy_bookdreams Avatar

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Sarah Stankewitz ist für mich DIE Autorin, wenn es um traurige und emotionale Bücher geht, die einen vollkommen mit sich reißen. Mit ihrer Strong Hearts Dilogie hat sie sich in mein Herz geschrieben. Deshalb ist auch dieses Buch wieder ein absolutes Must-read.

Alleine der Prolog ist wieder so eine emotionale Wucht. Protagonistin Cloud lebt bei ihrer Ziehmutter Mimi und ihrer Tochter Emmi. Ihre eigene ist bipolar und kann sich deshalb nicht um sie sorgen. In den Nachrichten wird ausgestrahlt, dass ein Mädchen sich wegen ihrer Depressionen das Leben genommen hat. Wie Mimi Cloud und Emmi mit dem Haus die Bedeutung von Depressionen veranschaulicht hat.. puh, da habe ich schon echt einen Kloß im Hals bekommen. Ich habe leider selbst immer wieder solche Momente in meinem Leben und die Beschreibung ist unglaublich passend für das, was in einem vorgeht. Ich finde, durch das Stilmittel, Emmi mit „du“ zu adressieren, geht einem das nochmal viel näher, weil man selbst in die Rolle schlüpft.

Die Verbundenheit der beiden nochmal aus der Vergangenheit mitzuerleben, macht alles nur noch emotionaler, da man genau weiß, wie die Sache endet. Man merkt schon, dass Emmi schüchterner und unsicherer ist, vor die Kamera zu treten. Ich frag mich, ob das später auch ausschlaggebend für ihre Depressionen war, dass sie sich vielleicht nicht wohl in ihrem Körper gefühlt hat und selbst Zweifel hatte.

Ich bin ehrlich, ich habe ziemlich Angst vor dieser Geschichte. Ich denke, das könnte für mich das bis jetzt emotionalste Buch der Autorin werden, aber ich bin mir sicher, es wird genauso heilsam sein.