Eine Liebesgeschichte die sich auch auf die stillen & schwierigen Momente ausleuchtet

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Ein Dach in Manhattan, eine Frau am Abgrund – und ein Fremder, der sie zurückhält. Sarah Stankewitz eröffnet mit einem Bild, das sich sofort ins Gedächtnis brennt: Cloud, die jedes Jahr an den Ort zurückkehrt, an dem sie ihre beste Freundin verloren hat, und Silas, der nachts als Freerunner über die Dächer New Yorks rennt, um sich lebendig zu fühlen. Zwei Menschen, die auf völlig unterschiedliche Weise mit Verlust umgehen – und sich ausgerechnet dort begegnen, wo es am höchsten und gleichzeitig am gefährlichsten ist.
Die Leseprobe lässt bereits ahnen, dass Stankewitz hier mehr als eine klassische Romance erzählen will. Der Schreibstil ist ruhig und dabei dicht, die emotionale Tiefe spürbar – ohne in Schwere zu versinken. Besonders neugierig macht mich das Verschwinden Clouds nach ihrer gemeinsamen Nacht: Was treibt jemanden dazu, einen Menschen loszulassen, der einem vielleicht das Leben gerettet hat?
Ich möchte wissen, ob diese Geschichte hält, was ihr Auftakt verspricht – nämlich eine Liebesgeschichte, die sich traut, auch die stillen, schwierigen Momente auszuleuchten.