Emotional, feinfühlig aber trotzdem humorvoll: Ich bin verliebt
Diese Leseprobe hat mich sofort gepackt. Der Prolog mit dem Bild vom Haus, dessen poröses Dach irgendwann den Keller flutet, ist wunderschön und traurig zugleich, ein Bild, das durch die ganzen Seiten trägt.
Der Roman geht ernsthaft und feinfühlig mit Trauer und dem Verlust durch Suizid um. Gut finde ich, dass eine klare Content Note vorangestellt ist und am Ende eine Themenliste folgt; das nimmt die Schwere des Stoffs spürbar ernst.
Besonders mochte ich Clouds Stimme: zynisch und abweisend an der Oberfläche, darunter eine Trauer, die einem die Kehle zuschnürt. Schon in der Leseprobe deutet sich an, wie raffiniert die Erzählstruktur gebaut ist, die getrennten Kapitel und das „Keine Namen"-Spiel (Trouble und Rooftop) entfalten nach und nach eine Wirkung, die mich aufhorchen ließ und die ich hier nicht zu viel verraten will. Sätze wie Silas' „Darf ich näher kommen, ohne dass du springst?" bleiben hängen.
Sprachlich überzeugen die vielen atmosphärischen Bilder, die sternenlose New Yorker Skyline, die warmen Kindheitsrückblenden, Emmis eigene Briefe. Mein Eindruck: ein emotionaler, atmosphärischer New-Adult-Roman, der ein schweres Thema mit viel Herz und einer klugen erzählerischen Idee angeht. Ich bin berührt und will unbedingt weiterlesen.
Der Roman geht ernsthaft und feinfühlig mit Trauer und dem Verlust durch Suizid um. Gut finde ich, dass eine klare Content Note vorangestellt ist und am Ende eine Themenliste folgt; das nimmt die Schwere des Stoffs spürbar ernst.
Besonders mochte ich Clouds Stimme: zynisch und abweisend an der Oberfläche, darunter eine Trauer, die einem die Kehle zuschnürt. Schon in der Leseprobe deutet sich an, wie raffiniert die Erzählstruktur gebaut ist, die getrennten Kapitel und das „Keine Namen"-Spiel (Trouble und Rooftop) entfalten nach und nach eine Wirkung, die mich aufhorchen ließ und die ich hier nicht zu viel verraten will. Sätze wie Silas' „Darf ich näher kommen, ohne dass du springst?" bleiben hängen.
Sprachlich überzeugen die vielen atmosphärischen Bilder, die sternenlose New Yorker Skyline, die warmen Kindheitsrückblenden, Emmis eigene Briefe. Mein Eindruck: ein emotionaler, atmosphärischer New-Adult-Roman, der ein schweres Thema mit viel Herz und einer klugen erzählerischen Idee angeht. Ich bin berührt und will unbedingt weiterlesen.