Tiefgehend, berührend und sanft - Ein Buch, wie es eigentlich nur das Leben schreiben kann
Als ich den Prolog gelesen habe, musste ich das Buch erst einmal zuklappen.
Nicht, weil ich nicht weiterlesen wollte – sondern weil ich kurz Luft holen musste.
Ich arbeite seit vielen Jahren mit Jugendlichen und begleite sie als Sonderpädagogin und Psychologielehrerin durch die Pubertät. Depressionen, Trauer, Schuldgefühle und die quälende Frage nach dem “Hätte ich etwas merken müssen?” sind keine fiktiven Themen für mich. Sie begegnen mir im Berufsalltag immer wieder. Gerade deshalb hat mich die Metapher mit dem Haus, dem Keller und dem undichten Dach tief berührt. Selten habe ich psychische Erkrankungen so einfühlsam und gleichzeitig so verständlich erklärt gelesen.
Und trotzdem schafft Sarah Stankewitz etwas, das ich sehr liebe: Sie schreibt nicht über ein schweres Thema – sie erzählt eine Geschichte, in der Hoffnung zwischen den Zeilen wächst. Nicht laut. Nicht kitschig. Sondern vorsichtig. So, wie Menschen manchmal eben heilen.
Cloud und Silas haben mich schon auf den ersten Seiten neugierig gemacht. Zwei Menschen, die beide ihr Päckchen tragen, sich auf einem Dach begegnen und trotzdem so viel Leichtigkeit in ihren Dialogen haben! Ich musste tatsächlich schmunzeln, als zwischen Dachkante, Todesangst und Minzschokolade plötzlich über Spaghetti diskutiert wurde. Genau diese kleinen humorvollen Momente machen schwere Geschichten für mich glaubwürdig. Das Leben ist schließlich auch selten nur traurig oder nur schön – meistens serviert es beides gleichzeitig.
Ich lese unglaublich gern Romance – gern mit Slow Burn, emotionalen Figuren und dem Moment, in dem zwei verletzte Menschen sich nicht „nur“ retten, sondern lernen, gemeinsam weiterzugehen. Genau danach fühlt sich The Weight of Falling (in Love) an. Nach einer Liebesgeschichte, in der Liebe nicht die Wunderheilung ist, sondern ein vorsichtiges Licht in einer sehr dunklen Nacht.
Mit meinen 50 Jahren habe ich gelernt, dass das Leben selten geradlinig verläuft. Jeder trägt seinen eigenen Keller mit sich herum. Umso wichtiger finde ich Bücher wie dieses, die psychische Erkrankungen ernst nehmen, ohne den Menschen auf seine Diagnose zu reduzieren.
Ich würde dieses Buch unglaublich gern in einer Leserunde begleiten – mit ganzem Herzen, mit Lebenserfahrung, fachlichem Blick und der Begeisterung einer Romance-Leserin, die sich regelmäßig viel zu spät am Abend “nur noch ein Kapitel” vornimmt. (Spoiler: Es bleibt nie bei einem.)
Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass Cloud und Silas genau die Art von Geschichte erzählen werden, die noch lange nach der letzten Seite im Kopf nachhallt. Die schönsten Bücher sind schließlich nicht die, die man beendet – sondern die, die einen noch eine Weile begleiten.
Nicht, weil ich nicht weiterlesen wollte – sondern weil ich kurz Luft holen musste.
Ich arbeite seit vielen Jahren mit Jugendlichen und begleite sie als Sonderpädagogin und Psychologielehrerin durch die Pubertät. Depressionen, Trauer, Schuldgefühle und die quälende Frage nach dem “Hätte ich etwas merken müssen?” sind keine fiktiven Themen für mich. Sie begegnen mir im Berufsalltag immer wieder. Gerade deshalb hat mich die Metapher mit dem Haus, dem Keller und dem undichten Dach tief berührt. Selten habe ich psychische Erkrankungen so einfühlsam und gleichzeitig so verständlich erklärt gelesen.
Und trotzdem schafft Sarah Stankewitz etwas, das ich sehr liebe: Sie schreibt nicht über ein schweres Thema – sie erzählt eine Geschichte, in der Hoffnung zwischen den Zeilen wächst. Nicht laut. Nicht kitschig. Sondern vorsichtig. So, wie Menschen manchmal eben heilen.
Cloud und Silas haben mich schon auf den ersten Seiten neugierig gemacht. Zwei Menschen, die beide ihr Päckchen tragen, sich auf einem Dach begegnen und trotzdem so viel Leichtigkeit in ihren Dialogen haben! Ich musste tatsächlich schmunzeln, als zwischen Dachkante, Todesangst und Minzschokolade plötzlich über Spaghetti diskutiert wurde. Genau diese kleinen humorvollen Momente machen schwere Geschichten für mich glaubwürdig. Das Leben ist schließlich auch selten nur traurig oder nur schön – meistens serviert es beides gleichzeitig.
Ich lese unglaublich gern Romance – gern mit Slow Burn, emotionalen Figuren und dem Moment, in dem zwei verletzte Menschen sich nicht „nur“ retten, sondern lernen, gemeinsam weiterzugehen. Genau danach fühlt sich The Weight of Falling (in Love) an. Nach einer Liebesgeschichte, in der Liebe nicht die Wunderheilung ist, sondern ein vorsichtiges Licht in einer sehr dunklen Nacht.
Mit meinen 50 Jahren habe ich gelernt, dass das Leben selten geradlinig verläuft. Jeder trägt seinen eigenen Keller mit sich herum. Umso wichtiger finde ich Bücher wie dieses, die psychische Erkrankungen ernst nehmen, ohne den Menschen auf seine Diagnose zu reduzieren.
Ich würde dieses Buch unglaublich gern in einer Leserunde begleiten – mit ganzem Herzen, mit Lebenserfahrung, fachlichem Blick und der Begeisterung einer Romance-Leserin, die sich regelmäßig viel zu spät am Abend “nur noch ein Kapitel” vornimmt. (Spoiler: Es bleibt nie bei einem.)
Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass Cloud und Silas genau die Art von Geschichte erzählen werden, die noch lange nach der letzten Seite im Kopf nachhallt. Die schönsten Bücher sind schließlich nicht die, die man beendet – sondern die, die einen noch eine Weile begleiten.