wirds eine schwere Geschichte oder doch ein Liebesroman oder beides
Schon auf den ersten Seiten wird klar: Das hier ist kein leichter Liebesroman, auch wenn das Cover das vielleicht vermuten lässt. Stankewitz eröffnet mit einem Prolog, der einem den Atem verschlägt – nicht durch dramatische Übertreibung, sondern durch eine erschreckend stille Ehrlichkeit. Die Haus-Keller-Metapher, mit der Mimi der neunjährigen Emmi Depression erklärt, hat mich wirklich erwischt. So einfach und trotzdem so präzise.
Was mich sofort gefesselt hat, ist der Wechsel zwischen den Perspektiven. Cloud, Emmi, Silas – jede Stimme klingt anders, jede trägt ihr eigenes Gewicht. Die Rückblenden in Kursivschrift fühlen sich an wie alte Videoaufnahmen, ein bisschen körnig, ein bisschen wehmütig. Genau so soll das sein.
Silas' Einstieg über Parkour war für mich zunächst überraschend, aber das Bild passt: jemand, der buchstäblich über Abgründe springt, weil er nicht anders kann, als zu suchen. Der erste Dialog zwischen ihm und Cloud auf dem Dach – mit diesem einen Satz „Darf ich näher kommen, ohne dass du springst?" – war einer dieser Momente, wo man einfach kurz innehalten muss.
Ich bin gespannt, wohin das noch führt. Hoffentlich darf ich weiterlesen.
Was mich sofort gefesselt hat, ist der Wechsel zwischen den Perspektiven. Cloud, Emmi, Silas – jede Stimme klingt anders, jede trägt ihr eigenes Gewicht. Die Rückblenden in Kursivschrift fühlen sich an wie alte Videoaufnahmen, ein bisschen körnig, ein bisschen wehmütig. Genau so soll das sein.
Silas' Einstieg über Parkour war für mich zunächst überraschend, aber das Bild passt: jemand, der buchstäblich über Abgründe springt, weil er nicht anders kann, als zu suchen. Der erste Dialog zwischen ihm und Cloud auf dem Dach – mit diesem einen Satz „Darf ich näher kommen, ohne dass du springst?" – war einer dieser Momente, wo man einfach kurz innehalten muss.
Ich bin gespannt, wohin das noch führt. Hoffentlich darf ich weiterlesen.