Berührend
Cloud und Emmi sind keine richtigen Schwestern und doch, weil sie eben durch Emmis Adoption gemeinsam aufwachsen, fühlen sie sich so. Die beiden sind sehr gegensätzlich. Cloud ist laut, mag die Kamera und Emmi ist eher leise und zurückgezogen. Sie meidet die Kamera. Durch Rückblenden haben wir hier und da einen Einblick in ihre Kindheit, wodurch man ihre Verbindung und ihre Gefühle füreinander spürt. Aber heute ist alles anders. Emmi hat sich das Leben genommen und jedes Jahr kehrt Cloud an die Stelle zurück, von der Emmi gesprungen ist. Silas, ein Free-Runner, dessen Welt ein Spielplatz ist, sieht sie am Abgrund stehen und eilt zu ihrer Rettung. Ich fand es schön, dass er das nur mit Worten getan hat und sie nicht unter Druck setzte. Gut, er wusste nicht, dass sie nicht springen will, aber trotzdem. Die beiden lernen sich ganz unverbindlich kennen und man spürt direkt eine Verbindung. Auch hier herrschen wieder diese Gegensätze. Silas, der eher Leichtigkeit versprüht, dazu im Gegensatz Cloud, die durch ihre Trauer eine Schwere mit sich trägt.
Es bleibt bei dieser einen Nacht, wo sie nur reden, und ihre Wege verlieren sich. Bis sie sich auf Social Media finden. Beide sind musikalisch veranlagt und finden dadurch zueinander. Ich fand es richtig gut, dass das Ganze ganz ohne Drama auskam. Es gab kein Streit wegen Clouds Abhauen, wegen dem, dass Silas nicht sofort gesagt hat, dass er sie auf Social Media gefunden hat. Es war erfrischend einfach und locker. Die beiden sind einfach auf der gleichen Wellenlänge. Entsprechend lernen sie sich nun nochmal anders kennen. Und Silas bringt ihr sogar das Free-Running bei. Es klappt realistischerweise nicht sofort. Umso schöner die Entwicklung, die Cloud hier macht. Generell war das Kennenlernen total süß. Die Dialoge sind direkt und frei heraus. Cloud sagt meistens einfach, was sie denkt, was Silas oft kurz stutzig macht. Aber genau das macht es aus. Das gefällt mir.
Clouds Trauer fand ich ziemlich gut dargestellt. Besonders schön fand ich es, dass sie immer noch zu Emmi gesprochen hat. Sie denkt viel an ihre beste Freundin und die Rückblicke und Briefe lassen einen noch tiefer in die Gefühlswelt von Cloud eintauchen. Das war gut gemacht. Zum Ende hin gab es dennoch einige Wendungen, die ich ganz interessant fand. Die Art und Weise, wie die Wahrheit ans Licht kam, wirkte schon etwas künstlich aufgebaut. Da hätte ich mir vorher generell mehr über den Alltag von Cloud und Silas gewünscht.
Fazit:
Eine berührende Geschichte, die einem direkt ins Herz geht. Cloud und Silas zeichnen sich durch ihre direkte lockere Art aus, was dem doch eher drückendem Thema etwas die Schwere genommen hat. Ihre Beziehung ist erfrischend einfach und wirklich süß. Silas ist eine wandelnde Green Flag. Durch die Kürze der Seiten kommt der Alltag natürlich etwas zu kurz, wodurch mal etwas künstlich wirkt. Aber trotzdem war die Entwicklung der Charaktere total schön.
5/5 Sterne
Es bleibt bei dieser einen Nacht, wo sie nur reden, und ihre Wege verlieren sich. Bis sie sich auf Social Media finden. Beide sind musikalisch veranlagt und finden dadurch zueinander. Ich fand es richtig gut, dass das Ganze ganz ohne Drama auskam. Es gab kein Streit wegen Clouds Abhauen, wegen dem, dass Silas nicht sofort gesagt hat, dass er sie auf Social Media gefunden hat. Es war erfrischend einfach und locker. Die beiden sind einfach auf der gleichen Wellenlänge. Entsprechend lernen sie sich nun nochmal anders kennen. Und Silas bringt ihr sogar das Free-Running bei. Es klappt realistischerweise nicht sofort. Umso schöner die Entwicklung, die Cloud hier macht. Generell war das Kennenlernen total süß. Die Dialoge sind direkt und frei heraus. Cloud sagt meistens einfach, was sie denkt, was Silas oft kurz stutzig macht. Aber genau das macht es aus. Das gefällt mir.
Clouds Trauer fand ich ziemlich gut dargestellt. Besonders schön fand ich es, dass sie immer noch zu Emmi gesprochen hat. Sie denkt viel an ihre beste Freundin und die Rückblicke und Briefe lassen einen noch tiefer in die Gefühlswelt von Cloud eintauchen. Das war gut gemacht. Zum Ende hin gab es dennoch einige Wendungen, die ich ganz interessant fand. Die Art und Weise, wie die Wahrheit ans Licht kam, wirkte schon etwas künstlich aufgebaut. Da hätte ich mir vorher generell mehr über den Alltag von Cloud und Silas gewünscht.
Fazit:
Eine berührende Geschichte, die einem direkt ins Herz geht. Cloud und Silas zeichnen sich durch ihre direkte lockere Art aus, was dem doch eher drückendem Thema etwas die Schwere genommen hat. Ihre Beziehung ist erfrischend einfach und wirklich süß. Silas ist eine wandelnde Green Flag. Durch die Kürze der Seiten kommt der Alltag natürlich etwas zu kurz, wodurch mal etwas künstlich wirkt. Aber trotzdem war die Entwicklung der Charaktere total schön.
5/5 Sterne