Berührend, mit Luft nach oben
Da mir das Thema des Buches sowohl als psychologische Psychotherapeutin als auch persönlich sehr am Herzen liegt, war es klar, dass ich es unbedingt lesen möchte. Die Leseprobe fand ich eindrücklich und emotional geschrieben und auch das Setting über den Wolken und die dadurch geschaffene Atmosphäre haben mir gut gefallen.
Als ich das Buch dann gelesen habe, war ich zugegebenermaßen erst ein bisschen enttäuscht. Ich fand die Emotionen in den ersten zwei Dritteln nicht so tief wie erwartet, was aber auch damit zu tun haben kann, dass ich schon sehr emotionale Bücher zu dem Thema gelesen habe. Cloud und Silas sind besondere und authentische Charaktere, auch wenn sie für mich, ebenso wie die Trauer und Verzweiflung, lange nicht so richtig greifbar und eher blass blieben. Ich war nicht so gefesselt, wie andere Leser*innen es berichtet haben. Bei Silas hätte ich mir noch etwas mehr Hintergründe und Ecken und Kanten gewünscht, da verlief die Geschichte ein bisschen ins Leere.
Im letzten Viertel hat mich das Buch dann aber doch noch richtig berühren können; ich hatte sogar einen Kloß im Hals und mir ging Clouds Schicksal sehr nahe.
Insgesamt halte ich es für eine wichtige Geschichte zu dem Thema, die meiner Meinung nach noch etwas tiefer die Bandbreite an Emotionen auf Seite der Angehörigen hätte ausarbeiten können. Andererseits ist es so auch für junge Menschen vermutlich in den meisten Fällen einigermaßen "auszuhalten" und stellt eine sehr gute Repräsentation und Aufklärung dar. Ich würde in jedem Fall empfehlen, die Content Note zu lesen.
Auf den zweiten Band freue ich mich riesig, da ich einen Verdacht habe, wer die Hauptfigur sein könnte.
Als ich das Buch dann gelesen habe, war ich zugegebenermaßen erst ein bisschen enttäuscht. Ich fand die Emotionen in den ersten zwei Dritteln nicht so tief wie erwartet, was aber auch damit zu tun haben kann, dass ich schon sehr emotionale Bücher zu dem Thema gelesen habe. Cloud und Silas sind besondere und authentische Charaktere, auch wenn sie für mich, ebenso wie die Trauer und Verzweiflung, lange nicht so richtig greifbar und eher blass blieben. Ich war nicht so gefesselt, wie andere Leser*innen es berichtet haben. Bei Silas hätte ich mir noch etwas mehr Hintergründe und Ecken und Kanten gewünscht, da verlief die Geschichte ein bisschen ins Leere.
Im letzten Viertel hat mich das Buch dann aber doch noch richtig berühren können; ich hatte sogar einen Kloß im Hals und mir ging Clouds Schicksal sehr nahe.
Insgesamt halte ich es für eine wichtige Geschichte zu dem Thema, die meiner Meinung nach noch etwas tiefer die Bandbreite an Emotionen auf Seite der Angehörigen hätte ausarbeiten können. Andererseits ist es so auch für junge Menschen vermutlich in den meisten Fällen einigermaßen "auszuhalten" und stellt eine sehr gute Repräsentation und Aufklärung dar. Ich würde in jedem Fall empfehlen, die Content Note zu lesen.
Auf den zweiten Band freue ich mich riesig, da ich einen Verdacht habe, wer die Hauptfigur sein könnte.