Ein berührendes Meisterwerk

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*simo_monet:) Avatar

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Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite tief berührt, im besten und im schmerzhaftesten Sinne. Cloud und Silas Geschichte ist keine typische Liebesgeschichte, sondern ein schonungslos ehrlicher Blick auf Trauer, Verlust, mentale Gesundheit und die heilende Kraft der Liebe.
Sarah Stankewitz schreibt mit einer beeindruckenden sprachlichen Feinheit und einer Intensität, die mich als Leser mitten ins Herz trifft.
Besonders die Darstellung von Clouds Depression ist alles andere als oberflächlich. Sie ist präsent, real, manchmal leise und manchmal erdrückend. Und doch verliert die Geschichte nie den Funken Hoffnung. Silas und Cloud ergänzen sich auf eine Weise, die so echt wirkt, dass man beim Lesen lacht, weint, mitfiebert und einfach nur fühlt.
Was ich besonders liebe, ist, wie sensibel und respektvoll mit schwierigen Themen umgegangen wird. Es geht nicht nur um die große Liebe, sondern auch um Freundschaft, Vertrauen, Vergebung und darum, wie man trotz Dunkelheit wieder den Mut findet, nach den Sternen zu greifen. Die Musik, die Free-Running-Sessions, New York. All das hat die Geschichte für mich beim lesen lebendig und einzigartig gemacht.
Zugleich hat mich das Buch emotional auch ziemlich zerstört. Es gab Kapitel, da musste ich das Buch weglegen und einmal tief durchatmen, was das Buch nicht schlecht sondern genau darum soo unfaßbar gut macht. Man fühlt mit den Charakteren. Die Themen treffen mitten ins Herz, ohne dass es je übertrieben oder inszeniert wirkt. Für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe, schön, schmerzhaft, echt und absolut unvergesslich. Ein großes Lob an die Autorin.