Highlight!
Cloud ✉️
Von Beginn an hat Cloud mich auf ihre eigene Art und Weise fasziniert. Um sie herum war immer so eine stille Melancholie, die einen auf Schritt und Tritt begleitet hat. Der Schmerz über ihren unglaublichen Verlust war versteckt zwischen den Zeilen der Geschichte, er war in den Briefen, ihrer Art und ihren Worten. Man konnte richtig mit ihr mitfühlen, nach dem Plottwist sogar nochmal um einiges mehr.
Was ich besonders schön fand, war, dass Silas nur der Grund war, warum Cloud heilen musste. Sie hat es allein geschafft, mit ihrer Vergangenheit fertig zu werden und war nicht von ihm abhängig, auch wenn er ein stiller Begleiter auf dem Weg zur Gesundheit war.
Besonders gegen Ende des Buches musste sie einen gewaltigen Schmerz durchstehen, nochmal mit dem Tod ihrer besten Freundin umgehen, und ich habe die ein oder andere Träne verdrückt, während ich diese Kapitel gelesen habe. Umso schöner war es dann aber, als sich alles doch noch zum Guten gewendet hat.
Silas 🎻
Auch Silas hatte sein eigenes Päckchen zu tragen, auch wenn es nicht im Vordergrund stand. Schon von der ersten Sekunde an hat man generkt, wie er tickt und wie er mit seinen Mitmenschen umgeht. Dass er die Gedanken in seinem Kopf durchs Freerunnig zu bändigen versucht und im Jugendzentrum Musiktherapie anbietet, sagt schon viel über seinen Charakter aus.
Diese Menschenkenntnis, das Feingefühl und die Vertrauenswürdigkeit hat er auch in jeglicher Situation mit Cloud angewandt. Die beiden hatten von Beginn an bereits eine ziemlich innige Bindung, und haben sich auf tieferen Ebenen verstanden. Es war wunderschön zu sehen, wie sowohl Cloud, als auch Silas in der Gegenwart des anderen langsam aufblühen und besonders Cloud versucht, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Als es dann zur großem Wende kam, war Silas - so weit, wie es in den Situationen ging - eine große Stütze für Cloud und hat alles aus dem Hintergrund versucht, damit es ihr schnell besser geht. Die beiden haben eine so schöne Bindung zueinander und man hat gemerkt, wie der Schmerz sie beide zerrissen hat, bis sie endlich wieder zueinander gefunden haben.
Sonstiges 🏙️
Das Buch hatte einen der krassesten Plottwists, die ich je gelesen habe. Ich war einerseits total geschockt, andererseits sehr positiv überrascht von dieser Idee und der Umsetzung. Es war zu keiner Sekunde langweilig oder hat sich gezogen, sondern man war immer dabei, der Spannungsbogen war durchgängig oben und es hat unblaublich viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen.
Alle Figuren waren ausnahmslos sehr gut ausgearbeitet, sodass man mit jeder von ihnen denken und fühlen konnte. Allesamt hatte eine tolle Charaktertiefe, was es leicht gemacht hat, jeden Einzelnen zu verstehen und ihre Beweggründe nachvollziehen zu können. Ale Nebencharaktere waren bildhaft beschrieben, sodass sie die Geschichte authentischer und echter haben wirken lassen.
Auch die Umgebung, das Jugendcenter, die Hochhäuser und die ganze Stadt sowie Silas' umd Clouds Wohnungen (wichtige Schauplätze) waren gut und ansehnlich beschrieben, sodass man keine Probleme hatte, sich vorzustellen, wie die Außenwelt der beiden Protas aussah.
Ganz besonders gebrochen haben mich die Briefe, die immer wieder zwischen den Kapiteln waren. Die Trauer und Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit und der Wunsch nach dem Aufgeben aber auch nach Freiheit haben so deutlich aus ihnen gesprochen, dass ich häufig schlucken musste. Generell glänzt das Buch mit seiner umglaublichen emotionalen Tiefe und den Gefühlen, die so roh und echt in der Geschichte stecken, wie ich es nur selten gelesen habe.
Die Beziehung der von Cloud und Silas hat mir gezeigt, wie schmerzhaft und wie wunderschön zugleich Liebe sein kann.
Insgesamt hat dieses Buch absolut alles was man sich wünschen kann und ich finde, es sollte jeder gelesen haben. Es bekommt eine riesige Lesempfehling und 5+⭐️!
Von Beginn an hat Cloud mich auf ihre eigene Art und Weise fasziniert. Um sie herum war immer so eine stille Melancholie, die einen auf Schritt und Tritt begleitet hat. Der Schmerz über ihren unglaublichen Verlust war versteckt zwischen den Zeilen der Geschichte, er war in den Briefen, ihrer Art und ihren Worten. Man konnte richtig mit ihr mitfühlen, nach dem Plottwist sogar nochmal um einiges mehr.
Was ich besonders schön fand, war, dass Silas nur der Grund war, warum Cloud heilen musste. Sie hat es allein geschafft, mit ihrer Vergangenheit fertig zu werden und war nicht von ihm abhängig, auch wenn er ein stiller Begleiter auf dem Weg zur Gesundheit war.
Besonders gegen Ende des Buches musste sie einen gewaltigen Schmerz durchstehen, nochmal mit dem Tod ihrer besten Freundin umgehen, und ich habe die ein oder andere Träne verdrückt, während ich diese Kapitel gelesen habe. Umso schöner war es dann aber, als sich alles doch noch zum Guten gewendet hat.
Silas 🎻
Auch Silas hatte sein eigenes Päckchen zu tragen, auch wenn es nicht im Vordergrund stand. Schon von der ersten Sekunde an hat man generkt, wie er tickt und wie er mit seinen Mitmenschen umgeht. Dass er die Gedanken in seinem Kopf durchs Freerunnig zu bändigen versucht und im Jugendzentrum Musiktherapie anbietet, sagt schon viel über seinen Charakter aus.
Diese Menschenkenntnis, das Feingefühl und die Vertrauenswürdigkeit hat er auch in jeglicher Situation mit Cloud angewandt. Die beiden hatten von Beginn an bereits eine ziemlich innige Bindung, und haben sich auf tieferen Ebenen verstanden. Es war wunderschön zu sehen, wie sowohl Cloud, als auch Silas in der Gegenwart des anderen langsam aufblühen und besonders Cloud versucht, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Als es dann zur großem Wende kam, war Silas - so weit, wie es in den Situationen ging - eine große Stütze für Cloud und hat alles aus dem Hintergrund versucht, damit es ihr schnell besser geht. Die beiden haben eine so schöne Bindung zueinander und man hat gemerkt, wie der Schmerz sie beide zerrissen hat, bis sie endlich wieder zueinander gefunden haben.
Sonstiges 🏙️
Das Buch hatte einen der krassesten Plottwists, die ich je gelesen habe. Ich war einerseits total geschockt, andererseits sehr positiv überrascht von dieser Idee und der Umsetzung. Es war zu keiner Sekunde langweilig oder hat sich gezogen, sondern man war immer dabei, der Spannungsbogen war durchgängig oben und es hat unblaublich viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen.
Alle Figuren waren ausnahmslos sehr gut ausgearbeitet, sodass man mit jeder von ihnen denken und fühlen konnte. Allesamt hatte eine tolle Charaktertiefe, was es leicht gemacht hat, jeden Einzelnen zu verstehen und ihre Beweggründe nachvollziehen zu können. Ale Nebencharaktere waren bildhaft beschrieben, sodass sie die Geschichte authentischer und echter haben wirken lassen.
Auch die Umgebung, das Jugendcenter, die Hochhäuser und die ganze Stadt sowie Silas' umd Clouds Wohnungen (wichtige Schauplätze) waren gut und ansehnlich beschrieben, sodass man keine Probleme hatte, sich vorzustellen, wie die Außenwelt der beiden Protas aussah.
Ganz besonders gebrochen haben mich die Briefe, die immer wieder zwischen den Kapiteln waren. Die Trauer und Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit und der Wunsch nach dem Aufgeben aber auch nach Freiheit haben so deutlich aus ihnen gesprochen, dass ich häufig schlucken musste. Generell glänzt das Buch mit seiner umglaublichen emotionalen Tiefe und den Gefühlen, die so roh und echt in der Geschichte stecken, wie ich es nur selten gelesen habe.
Die Beziehung der von Cloud und Silas hat mir gezeigt, wie schmerzhaft und wie wunderschön zugleich Liebe sein kann.
Insgesamt hat dieses Buch absolut alles was man sich wünschen kann und ich finde, es sollte jeder gelesen haben. Es bekommt eine riesige Lesempfehling und 5+⭐️!