Als Reihenauftakt noch nicht ganz ausgereift
Worum geht’s?
In ihrem ganzen Leben hat sich Rhya noch nie irgendwo zuhause gefühlt. Als sie nach einem Überfall festgenommen und wegen ihrer magischen Fähigkeiten hingerichtet werden soll, wendet sich jedoch plötzlich ihr Schicksal – und sie trifft auf den mysteriösen General Scythe, der in ihr noch mehr zu sehen scheint, als sonst irgendjemand.
Meine Meinung:
Dieses Buch hat bei mir leider eher gemischte Gefühle ausgelöst, auch wenn ich die Idee, das Magiesystem und auch den Aufbau der Handlung eigentlich ziemlich spannend fand. Von der Umsetzung hätte ich aber durchaus ein wenig mehr erwartet, auch wenn ein Reihenauftakt zumindest bei mir noch ein wenig Welpenschutz genießen darf.
Der Erzählstil an sich hat mir dabei gut gefallen, ich persönlich war relativ schnell mitten drin im Geschehen und wollte durchaus wissen, wie das Setting aufgebaut und das Magiesystem entwickelt werden würde.
Was mich dann aber leider recht schnell irritiert hat, waren vor allem die Zeitsprünge, die ich recht häufig erst deutlich später als solche wahrgenommen habe. Für die Geschichte war das sicherlich wichtig, dass ich das beim Lesen aber nie so direkt wahrgenommen habe, hat mich doch ein wenig genervt und dafür gesorgt, dass ich die Entwicklungen manchmal gar nicht richtig einordnen konnte.
Auch die Figuren haben mich häufig mit dem Kopf schütteln lassen, insbesondere weil mich die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten leider überhaupt nicht angesprochen hat. Das Kennenlernen der beiden war wirklich nicht stolperfrei, deshalb konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, warum Scythe auf einmal Sympathie von Rhya einfordern wollte, zumal er sich dabei wie ein eifersüchtiger Jugendlicher benommen hat. Auch ihre Freundschaft mit seinen Kameraden bzw. den Found Family Trope fand ich hier viel zu gezwungen, da die Begeisterung der Truppe für meinen Geschmack zu plötzlich und viel zu überschwänglich da war.
Das Magiesystem war für meinen Geschmack auch noch etwas zu vage gehalten, auch wenn ich durchaus mehr über Rhya, ihre Fähigkeiten und ihre Rolle in dieser Welt wissen wollte. So bleibt zwar definitiv noch Material für den zweiten Teil der Reihe, ich hatte hier beim Lesen aber leider das Gefühl, kaum etwas handfestes über die Magie oder die Welt an sich zu erfahren, was ich bei allem Interesse doch eher enttäuschend fand.
Fazit:
Auch wenn ich nach diesem Buch durchaus wissen möchte, wie es mit der Geschichte weitergeht, hat mich die Umsetzung insgesamt nicht wirklich begeistern können. Insbesondere die Figuren und ihre Beziehung zueinander haben vor dem Hintergrund des ausbaufähigen Worldbuildings für mich nicht so wirklich zusammengepasst, was ich beim Lesen wirklich schade fand.
Dafür gibt es knappe dreieinhalb Bücherstapel von mir.
In ihrem ganzen Leben hat sich Rhya noch nie irgendwo zuhause gefühlt. Als sie nach einem Überfall festgenommen und wegen ihrer magischen Fähigkeiten hingerichtet werden soll, wendet sich jedoch plötzlich ihr Schicksal – und sie trifft auf den mysteriösen General Scythe, der in ihr noch mehr zu sehen scheint, als sonst irgendjemand.
Meine Meinung:
Dieses Buch hat bei mir leider eher gemischte Gefühle ausgelöst, auch wenn ich die Idee, das Magiesystem und auch den Aufbau der Handlung eigentlich ziemlich spannend fand. Von der Umsetzung hätte ich aber durchaus ein wenig mehr erwartet, auch wenn ein Reihenauftakt zumindest bei mir noch ein wenig Welpenschutz genießen darf.
Der Erzählstil an sich hat mir dabei gut gefallen, ich persönlich war relativ schnell mitten drin im Geschehen und wollte durchaus wissen, wie das Setting aufgebaut und das Magiesystem entwickelt werden würde.
Was mich dann aber leider recht schnell irritiert hat, waren vor allem die Zeitsprünge, die ich recht häufig erst deutlich später als solche wahrgenommen habe. Für die Geschichte war das sicherlich wichtig, dass ich das beim Lesen aber nie so direkt wahrgenommen habe, hat mich doch ein wenig genervt und dafür gesorgt, dass ich die Entwicklungen manchmal gar nicht richtig einordnen konnte.
Auch die Figuren haben mich häufig mit dem Kopf schütteln lassen, insbesondere weil mich die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten leider überhaupt nicht angesprochen hat. Das Kennenlernen der beiden war wirklich nicht stolperfrei, deshalb konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, warum Scythe auf einmal Sympathie von Rhya einfordern wollte, zumal er sich dabei wie ein eifersüchtiger Jugendlicher benommen hat. Auch ihre Freundschaft mit seinen Kameraden bzw. den Found Family Trope fand ich hier viel zu gezwungen, da die Begeisterung der Truppe für meinen Geschmack zu plötzlich und viel zu überschwänglich da war.
Das Magiesystem war für meinen Geschmack auch noch etwas zu vage gehalten, auch wenn ich durchaus mehr über Rhya, ihre Fähigkeiten und ihre Rolle in dieser Welt wissen wollte. So bleibt zwar definitiv noch Material für den zweiten Teil der Reihe, ich hatte hier beim Lesen aber leider das Gefühl, kaum etwas handfestes über die Magie oder die Welt an sich zu erfahren, was ich bei allem Interesse doch eher enttäuschend fand.
Fazit:
Auch wenn ich nach diesem Buch durchaus wissen möchte, wie es mit der Geschichte weitergeht, hat mich die Umsetzung insgesamt nicht wirklich begeistern können. Insbesondere die Figuren und ihre Beziehung zueinander haben vor dem Hintergrund des ausbaufähigen Worldbuildings für mich nicht so wirklich zusammengepasst, was ich beim Lesen wirklich schade fand.
Dafür gibt es knappe dreieinhalb Bücherstapel von mir.