Atmosphärisch - Spannungsgeladen - Magisch
Dieses Buch gehört zu den Büchern die mich auch nach dem Lesen nicht ganz loslassen. Es war keine perfekte, makellose Lektüre – aber eine, die mich emotional abgeholt, beschäftigt und neugierig zurückgelassen hat. Und manchmal ist genau das mehr wert als reine Perfektion.
Schon die Atmosphäre hat mich schnell gepackt: düster, magisch und von diesem leisen Gefühl durchzogen, dass unter der Oberfläche ständig etwas Unheilvolles brodelt. Rhya als Protagonistin mochte ich überraschend gern. Ihre Entwicklung wirkt natürlich und greifbar, nicht überstürzt oder künstlich dramatisiert. Man spürt, wie sie mit jeder Entscheidung, jeder Erkenntnis und jeder neuen Wahrheit über sich selbst und die Welt wächst.
Scythe hingegen bleibt lange undurchschaubar. Seine ruhige, geheimnisvolle Art hat mich immer wieder zwischen Vertrauen und Misstrauen schwanken lassen. Das funktioniert zwar hervorragend für die Spannung, sorgte bei mir aber auch dafür, dass die romantische Dynamik stellenweise etwas unausgegoren oder emotional unausbalanciert wirkte. Hier hätte ich mir mehr Tiefe und Klarheit gewünscht, statt Andeutungen und Zurückhaltung.
Besonders gefallen haben mir die Nebenfiguren und die langsam entstehende Found-Family-Dynamik, die der Geschichte Wärme verleiht, ohne ihr die Schwere zu nehmen. Auch das Worldbuilding ist atmosphärisch und vielversprechend, selbst wenn manches noch recht vage bleibt.
Optisch ist das Buch ein absolutes Highlight. Cover, Farben und Gestaltung sind wunderschön und unterstreichen den Vibe perfekt.
Insgesamt ist Sturmverführt für mich ein starker Romantasy-Auftakt mit viel Potenzial. Nicht ganz rund, aber emotional fesselnd, spannend und neugierig machend.
Schon die Atmosphäre hat mich schnell gepackt: düster, magisch und von diesem leisen Gefühl durchzogen, dass unter der Oberfläche ständig etwas Unheilvolles brodelt. Rhya als Protagonistin mochte ich überraschend gern. Ihre Entwicklung wirkt natürlich und greifbar, nicht überstürzt oder künstlich dramatisiert. Man spürt, wie sie mit jeder Entscheidung, jeder Erkenntnis und jeder neuen Wahrheit über sich selbst und die Welt wächst.
Scythe hingegen bleibt lange undurchschaubar. Seine ruhige, geheimnisvolle Art hat mich immer wieder zwischen Vertrauen und Misstrauen schwanken lassen. Das funktioniert zwar hervorragend für die Spannung, sorgte bei mir aber auch dafür, dass die romantische Dynamik stellenweise etwas unausgegoren oder emotional unausbalanciert wirkte. Hier hätte ich mir mehr Tiefe und Klarheit gewünscht, statt Andeutungen und Zurückhaltung.
Besonders gefallen haben mir die Nebenfiguren und die langsam entstehende Found-Family-Dynamik, die der Geschichte Wärme verleiht, ohne ihr die Schwere zu nehmen. Auch das Worldbuilding ist atmosphärisch und vielversprechend, selbst wenn manches noch recht vage bleibt.
Optisch ist das Buch ein absolutes Highlight. Cover, Farben und Gestaltung sind wunderschön und unterstreichen den Vibe perfekt.
Insgesamt ist Sturmverführt für mich ein starker Romantasy-Auftakt mit viel Potenzial. Nicht ganz rund, aber emotional fesselnd, spannend und neugierig machend.