toller Auftakt

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sarah608 Avatar

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Die Geschichte spielt in einer eher düsteren, magisch geprägten Welt, in der Rhya aufgrund ihrer Herkunft ständig in Gefahr ist. Direkt zu Beginn wird klar, wie rau und bedrohlich diese Welt ist, und genau diese Atmosphäre zieht sich konsequent durch das ganze Buch. Dieses unterschwellige Gefühl, dass jederzeit etwas kippen kann, hat mich gepackt. Rhya mochte ich wirklich gern. Ihre Entwicklung fühlt sich ehrlich an, nicht übertrieben dramatisch, sondern Schritt für Schritt nachvollziehbar. Man merkt, wie sie an ihren Erfahrungen wächst und sich langsam selbst besser versteht.Scythe hingegen bleibt lange schwer greifbar. Gerade das macht ihn spannend, weil man nie genau weiß, woran man bei ihm ist. Gleichzeitig hat genau das für mich dazu geführt, dass sich die romantische Entwicklung stellenweise etwas unausgewogen angefühlt hat. Da hätte ich mir manchmal mehr Klarheit oder emotionale Tiefe gewünscht.Was mir dafür richtig gut gefallen hat, waren die Nebencharaktere. Diese haben der Geschichte etwas warmes gegeben. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sehr bildhaft, sodass man schnell in die Welt eintaucht. Insgesamt ist es für mich ein starker Auftakt mit viel Potenzial. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht.