Fängt nach dem Prolog gemächlich an...

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billaschmitz Avatar

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Das Cover finde ich interessant und schön in der Farbgebung, aber nicht unbedingt auffällig. Den Titel hingegen schon und auf den ersten Blick sehr interessant. Nach dem Prolog, in dem eine Frau aus einem Alptraum erwacht, um sich in einem Alptraum wieder zu finden, was ich übrigens sehr beängstigend finde, geht es erstmal gemächlich weiter. Wir erfahren viel zu ihrer Herkunft, ihren Alltag , ihren Depressionen, ihrer Familie mit Mutter, Ehemann und zwei kleinen Kindern. Leicht angedeutet, aber völlig undramatisch auch über ein traumatisches Ereignis, welches ihr aber gleichzeitig auch einen Bucherfolg einbrachte und zu einem gewissen Wohnstand verhalf. Und mitten in dieses recht seichte Geplänkel schneit eine exquisite Einladung zu einer Hoteleröffnung in der Schweiz. Ab hier wird es ein bisschen mysteriöser, aber alles noch in einem erklärbaren Rahmen, dann taucht noch der Ex-Freund auf und dann ist die Leseprobe zu Ende und man taucht völlig im Buch versunken aus einer Hotellobby am Genfer See auf und fragt sich, warum man nicht weiter lesen darf. Darf ich bitte?!