Enttäuschend

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rileyross Avatar

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Lo Blacklock ist mittlerweile mit Judah verheiratet und hat zwei Söhne. Nach fünf Jahren Pause vom Schreiben ist die Reisejournalistin bereit, ihre Karriere wieder aufzunehmen. Sie ist überrascht, als sie eine Einladung zur Presseeröffnung eines Luxushotels der Leidmann-Gruppe am Genfersee erhält. Judah ermutigt sie, hinzugehen, und sie hofft, ein oder zwei bezahlte Artikel zu ergattern, insbesondere wenn sie Marcus Leidmann, den zurückgezogen lebenden Milliardär und Eigentümer, interviewen kann. Nach der Veranstaltung kann sie ihre Mutter in England für ein paar Tage besuchen.
Lo ist sofort überrascht, dass ihr Flugticket in die erste Klasse aufgewertet wurde. Im Hotel angekommen, trifft sie überraschend auf drei Personen aus ihrer Vergangenheit: Ben Edward (ihren Ex-Freund), Alexander, einen Gourmetkritiker, und Cole, einen Fotografen. Sie alle waren mit ihr auf der Aurora, und sie hat darüber einen Bestseller geschrieben („Dark Waters“). Dann findet man in ihrem Zimmer eine Nachricht, dass sie so schnell wie möglich in Suite 11 kommen soll. Die Leser werden gespannt sein, wie und welche Entscheidungen Lo erneut in die missliche Lage einer anderen Person verwickeln. Lo scheint das Unglück zu verfolgen, sobald sie auf Missionen geht.

Erinnern Sie sich an die Handlung von „Die Frauen in Kabine 10“? Oder gehören Sie zu denen, die Ruth Ware um eine Fortsetzung gebeten haben? Mir fällt kein einziger Grund ein, warum man sich eine Fortsetzung eines Thrillers wie „Die Frauen in Kabine 10“ wünschen sollte. Er endete perfekt.

Ich brauche ganz bestimmt keine Fortsetzung eines Buches, das ich vor neun Jahren gelesen habe. Und trotzdem haben wir hier eine mittelmäßige Fortsetzung. Ich stimme einigen anderen zu, die Folgendes gesagt haben: Ein Thriller braucht NIEMALS eine Fortsetzung. Thriller sollen fesseln, nicht neun Jahre lang in die Länge gezogen werden!

Als Fan von Ruth Ware freue ich mich natürlich auf ihre nächsten Bücher, egal ob Fortsetzung nötig ist oder nicht.

Über dieses Buch gibt es allerdings nicht viel zu sagen. Es ist ein typischer, temporeicher Ruth-Ware-Roman, den wir alle kennen und lieben. Ihr Schreibstil fesselt den Leser und macht es schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Ich finde den Inhalt dieses Buches allerdings nervig. Das Einzige, was man über „Die Frau in Suite 11“ wissen muss, ist, dass die Hauptfigur Lo Blacklock unglaublich naiv ist. Sie wiederholt dieselben Fehler, ohne daraus zu lernen, was die Geschichte unrealistisch macht.

Es ist schade, denn ich hatte mich auf ein weiteres Buch von Ruth Ware gefreut. Hoffentlich hat sie in ihrem nächsten Buch etwas Spannenderes zu bieten. Ich vermisse ihre früheren Werke. Ich würde dieses Buch meinen lesebegeisterten Freunden nicht empfehlen; es ist aber trotzdem einigermaßen unterhaltsam. Auch wenn man sich während des Lesens immer wieder über Los Dummheit ärgern wird.

Ich konnte es kaum glauben, dass das die Gesamtzahl war! Ich habe jedes einzelne Wort markiert und zweimal gezählt. Diese übermäßige Verwendung von Schimpfwörtern hat jegliche Spannung und Faszination zerstört. Auch die Handlung fand ich unrealistisch, substanzlos und repetitiv; die Hauptfigur wirkte flach und oberflächlich, und die Nebenfiguren waren eindimensional, sodass man ihnen nicht die Daumen drücken konnte. Ich hätte das Buch beinahe nicht zu Ende gelesen, aber meine Neugierde siegte. 🤷🏻‍♀️ Ich wollte wissen, wie sich die Handlung entwickelt und außerdem herausfinden, wie viele Schimpfwörter insgesamt fallen.