Fesselnd!
Schon das Cover von The Woman in Suite 11 vermittelt eine kühle, elegante und leicht unheimliche Atmosphäre. Die Gestaltung finde ich sehr schön und ansprechend, sie passt gut zum psychologischen Thriller-Genre und macht neugierig auf eine Geschichte, in der nicht Action, sondern Spannung und Unsicherheit im Mittelpunkt stehen.
Thematisch greift der Roman erneut Fragen von Wahrnehmung, Vertrauen und psychischer Belastung auf. Die Geschichte entwickelt sich langsam, aber stetig und setzt weniger auf spektakuläre Wendungen als auf unterschwellige Bedrohung. Das luxuriöse Hotel als abgeschlossener Schauplatz verstärkt das Gefühl von Isolation und sorgt dafür, dass sich die Spannung zunehmend verdichtet. Besonders gelungen ist, dass man als Leserin oder Leser ständig ein unsicheres Gefühl verspürt.
Der Schreibstil von Ruth Ware ist klar, atmosphärisch und leicht zugänglich. Sie versteht es, innere Zustände präzise zu schildern und mit wenigen Details eine beklemmende Stimmung zu erzeugen. Dadurch liest sich das Buch flüssig, auch wenn das Tempo stellenweise eher ruhig ist.
Die Figuren wirken insgesamt authentisch, vor allem die Protagonistin Lo Blacklock. Ihre Ängste, Zweifel und inneren Konflikte sind nachvollziehbar dargestellt und machen sie menschlich. Die Nebenfiguren bleiben teilweise bewusst distanziert, was die Unsicherheit zusätzlich verstärkt, jedoch auf Kosten der Tiefe geht.
Für mich ist das Buch besonders interessant, weil es psychologische Spannung mit einem geschlossenen Setting verbindet und weniger auf Gewalt als auf mentale Unsicherheit setzt. Zudem ist es spannend, Lo als Figur weiterzuverfolgen und ihre Entwicklung im Vergleich zu früheren Erlebnissen zu beobachten. Teilweise war mir die Handlung allerdings etwas zu langsam, erst am Ende des Buches würde es so richtig spannend.
Ich kann das Buch jedem empfehlen der gerne in die innere Welt der Hauptcharaktere eintaucht und es genießt, wenn sich die Spannung langsam immer mehr steigert.
Thematisch greift der Roman erneut Fragen von Wahrnehmung, Vertrauen und psychischer Belastung auf. Die Geschichte entwickelt sich langsam, aber stetig und setzt weniger auf spektakuläre Wendungen als auf unterschwellige Bedrohung. Das luxuriöse Hotel als abgeschlossener Schauplatz verstärkt das Gefühl von Isolation und sorgt dafür, dass sich die Spannung zunehmend verdichtet. Besonders gelungen ist, dass man als Leserin oder Leser ständig ein unsicheres Gefühl verspürt.
Der Schreibstil von Ruth Ware ist klar, atmosphärisch und leicht zugänglich. Sie versteht es, innere Zustände präzise zu schildern und mit wenigen Details eine beklemmende Stimmung zu erzeugen. Dadurch liest sich das Buch flüssig, auch wenn das Tempo stellenweise eher ruhig ist.
Die Figuren wirken insgesamt authentisch, vor allem die Protagonistin Lo Blacklock. Ihre Ängste, Zweifel und inneren Konflikte sind nachvollziehbar dargestellt und machen sie menschlich. Die Nebenfiguren bleiben teilweise bewusst distanziert, was die Unsicherheit zusätzlich verstärkt, jedoch auf Kosten der Tiefe geht.
Für mich ist das Buch besonders interessant, weil es psychologische Spannung mit einem geschlossenen Setting verbindet und weniger auf Gewalt als auf mentale Unsicherheit setzt. Zudem ist es spannend, Lo als Figur weiterzuverfolgen und ihre Entwicklung im Vergleich zu früheren Erlebnissen zu beobachten. Teilweise war mir die Handlung allerdings etwas zu langsam, erst am Ende des Buches würde es so richtig spannend.
Ich kann das Buch jedem empfehlen der gerne in die innere Welt der Hauptcharaktere eintaucht und es genießt, wenn sich die Spannung langsam immer mehr steigert.