Lo Blacklock ermittelt wieder
Ruth Ware‘s neuer Thriller hat mich gefesselt. Auch wenn ich „Woman in Cabin 11“ nicht gelesen, sondern nur den Film geschaut hatte, konnte ich ohne weiteres folgen. Es sind 10 Jahre vergangen seit den traumatischen Erlebnissen auf dem Schiff Aurora. Lo ist zwischenzeitlich verheiratet und lebt in den USA mit ihrem Mann und den 2 Kindern. Sie hofft durch ihre Einladung zu dem neuen, sehr luxuriösen Hotel in der Schweiz, wieder als Reise-Journalistin Fuß zu fassen. So reist sie dorthin und ist sehr verwundert, dass 3 weitere Personen von damals ebenfalls eingeladen wurden vom wirtschaftsmächtigen Mogul und Eigentümer des Hotels. Hier geschieht dann auch ein Mord und Lo gerät in die Ermittlungen und ist auch selbst äußerst verdächtig und muss um ihre Unschuld kämpfen.
Der Thriller beginnt hier im gemächlichen Tempo, entwickelt aber schnell einen Lesesog. Auch wenn Lo in die Geschehnisse geradezu hereinstolpert, manchmal etwas unbedarft, was ich aber ihrem guten Charakter zugeschrieben habe, fand ich den Roman sehr spannend. Mir haben sowohl die beschriebenen Örtlichkeiten gefallen, wie auch Art, wie Ruth Ware schreibt. Sie beschreibt die Personen so, dass man eigentlich direkt in Lo‘s Familie einziehen möchte (am Ende wäre ich das sehr gerne), man kann Lo‘s Gedanken gut folgen und ist Teil der Aufklärungsarbeit. Zudem bleibt vieles während des Romans mysteriös und ich habe zwar schon meine eigenen Vermutungen in Bezug auf den Täter gehabt, am Ende hat sich das auch durchaus als zutreffend herausgestellt, aber das hat meinem Lesespass hier keinen Abbruch getan. Das “wie” war doch fraglich und vorallem hatte ich während des Lesens auch noch andere Vermutungen. Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen und ich kann ihn daher sehr gerne auch weiterempfehlen. Wer unblutige Thriller mag, die doch auf eine subtile Art mysteriös sind, der wird Gefallen an ihm finden.
Der Thriller beginnt hier im gemächlichen Tempo, entwickelt aber schnell einen Lesesog. Auch wenn Lo in die Geschehnisse geradezu hereinstolpert, manchmal etwas unbedarft, was ich aber ihrem guten Charakter zugeschrieben habe, fand ich den Roman sehr spannend. Mir haben sowohl die beschriebenen Örtlichkeiten gefallen, wie auch Art, wie Ruth Ware schreibt. Sie beschreibt die Personen so, dass man eigentlich direkt in Lo‘s Familie einziehen möchte (am Ende wäre ich das sehr gerne), man kann Lo‘s Gedanken gut folgen und ist Teil der Aufklärungsarbeit. Zudem bleibt vieles während des Romans mysteriös und ich habe zwar schon meine eigenen Vermutungen in Bezug auf den Täter gehabt, am Ende hat sich das auch durchaus als zutreffend herausgestellt, aber das hat meinem Lesespass hier keinen Abbruch getan. Das “wie” war doch fraglich und vorallem hatte ich während des Lesens auch noch andere Vermutungen. Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen und ich kann ihn daher sehr gerne auch weiterempfehlen. Wer unblutige Thriller mag, die doch auf eine subtile Art mysteriös sind, der wird Gefallen an ihm finden.