manchmal ist keine Fortsetzung der größere Gewinn
Mit „The Woman in Suite 11“ setzt Ruth Ware ihren Erfolgsthriller „The Woman in Cabin 10“ fort.
Lo Blacklock möchte nach einer Familienauszeit in ihren Beruf als Reisejournalistin zurückkehren. Eine tolle Chance hierzu bietet sich ihr, als sie die Einladung zur Neueröffnung eines Hotels in der Schweiz erhält. Sie hofft, mit dem Besitzer Marcus Leidmann ein Interview führen zu können, um ihren Wiedereinstieg zu sichern. Doch noch bevor sie den Millionär trifft, kommt es zu einer überraschenden Begegnung mit einer Frau in Suite 11. Befindet sich diese wirklich in tödlicher Gefahr? Und ist Lo bereits viel tiefer in die Sache verstrickt, als vermutet?
Das Cover zeigt den Blick aus einem Raum auf einen Balkon, an dessen äußeren Rand man die Figur einer Frau erkennen kann. Im Hintergrund ist Wasser zu erahnen, während sich im Vordergrund ein langer Vorhang bauscht. Farblich vorwiegend in grüntönen gehalten, überzeugt mich der erste Blick aufs Buch nicht.
„The Woman in Cabin 10“ habe ich vorab nicht gelesen, weil mir nicht bekannt war, dass dies der Vorgänger zum vorliegenden Buch ist. Eigentlich sollte „The Woman in Suite 11“ auch ohne Vorkenntnisse zu lesen sein, jedoch empfinde ich dies als sehr schwer. Denn manche Handlungsweisen und Gedankengänge der Protagonisten waren ohne deren Voraberfahrungen für mich nicht wirklich nachvollziehbar.
Der Kriminalfall ereignet sich erst etwa in der Mitte des Buches. Bis dahin entstand für mich keine wirkliche Spannung. Auch danach war diese nicht wesentlich höher. Insgesamt wirkte das ganze Geschehen für mich sehr konstruiert und an manchen Stellen in die Länge gezogen. In die Protagonisten konnte ich mich nicht wirklich einfühlen. Besonders Laura Blacklock empfand ich als sehr naiv. Als Mutter zweier Kinder, für die sie Verantwortung trägt, war ihr Verhalten unglaubwürdig.
Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Manchmal ist es besser, einem Welterfolg keine Fortsetzung zu geben, denn diese hat es ungleich schwerer. Dem hohen Anspruch wird der Thriller definitiv nicht gerecht. Deshalb von mir die Empfehlung, lieber den ersten Band zu lesen und es dann dabei zu belassen.
Lo Blacklock möchte nach einer Familienauszeit in ihren Beruf als Reisejournalistin zurückkehren. Eine tolle Chance hierzu bietet sich ihr, als sie die Einladung zur Neueröffnung eines Hotels in der Schweiz erhält. Sie hofft, mit dem Besitzer Marcus Leidmann ein Interview führen zu können, um ihren Wiedereinstieg zu sichern. Doch noch bevor sie den Millionär trifft, kommt es zu einer überraschenden Begegnung mit einer Frau in Suite 11. Befindet sich diese wirklich in tödlicher Gefahr? Und ist Lo bereits viel tiefer in die Sache verstrickt, als vermutet?
Das Cover zeigt den Blick aus einem Raum auf einen Balkon, an dessen äußeren Rand man die Figur einer Frau erkennen kann. Im Hintergrund ist Wasser zu erahnen, während sich im Vordergrund ein langer Vorhang bauscht. Farblich vorwiegend in grüntönen gehalten, überzeugt mich der erste Blick aufs Buch nicht.
„The Woman in Cabin 10“ habe ich vorab nicht gelesen, weil mir nicht bekannt war, dass dies der Vorgänger zum vorliegenden Buch ist. Eigentlich sollte „The Woman in Suite 11“ auch ohne Vorkenntnisse zu lesen sein, jedoch empfinde ich dies als sehr schwer. Denn manche Handlungsweisen und Gedankengänge der Protagonisten waren ohne deren Voraberfahrungen für mich nicht wirklich nachvollziehbar.
Der Kriminalfall ereignet sich erst etwa in der Mitte des Buches. Bis dahin entstand für mich keine wirkliche Spannung. Auch danach war diese nicht wesentlich höher. Insgesamt wirkte das ganze Geschehen für mich sehr konstruiert und an manchen Stellen in die Länge gezogen. In die Protagonisten konnte ich mich nicht wirklich einfühlen. Besonders Laura Blacklock empfand ich als sehr naiv. Als Mutter zweier Kinder, für die sie Verantwortung trägt, war ihr Verhalten unglaubwürdig.
Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Manchmal ist es besser, einem Welterfolg keine Fortsetzung zu geben, denn diese hat es ungleich schwerer. Dem hohen Anspruch wird der Thriller definitiv nicht gerecht. Deshalb von mir die Empfehlung, lieber den ersten Band zu lesen und es dann dabei zu belassen.