Raffinierter Thriller, der alte Wunden aufreißt
Zehn Jahre nach den Ereignissen auf der „Aurora“ hat Lo Blacklock ihr Leben scheinbar fest im Griff: Ehe, Kinder, ein Buch – und doch liegt das Vergangene wie ein Schatten über jedem neuen Schritt. Als sich ihr die Tür zu einem glamourösen Luxushotel am Genfer See öffnet, wirkt diese Reise wie ein Versprechen: Rückkehr in den Journalismus, Neustart, vielleicht sogar Erlösung. Zwischen spiegelglattem See, diskretem Reichtum und perfekt inszenierter Eleganz begegnet sie nicht nur alten Gesichtern, sondern auch alten Mustern. Ein nächtlicher Besuch, eine fremde Frau mit panischem Blick, ein Flüstern von Gefahr – und plötzlich kippt die Atmosphäre. Was als Chance beginnt, verwandelt sich in ein beklemmendes Spiel aus Macht, Abhängigkeit und Lügen, bei dem niemand ganz das ist, was er zu sein vorgibt.
Ruth Ware schlägt mit diesem Roman geschickt die Brücke zu „Woman in Cabin 10“ und schenkt uns ein Wiedersehen mit einer Protagonistin, die man erneut ins Herz schließt. Lo erzählt selbst, in fünf klar strukturierten Teilen, und gerade ihre Verletzlichkeit macht sie so stark. Trotz allem, was sie erlebt hat, begegnet sie der Welt mit Offenheit. Ein Vertrauen, das berührt, aber auch schmerzlich auf die Probe gestellt wird.
Ware schreibt bildhaft und mit sicherem Gespür für Spannung. Luxus wird zur Kulisse für Intrigen, Idylle zur Tarnung für Abgründe. Man gleitet durch diese Geschichte wie durch den Schauort selbst: fasziniert, geblendet – und stets mit dem Gefühl, dass sich hinter der nächsten Tür etwas Unheilvolles verbirgt.
Fazit: Ein atmosphärischer, raffinierter Thriller, der alte Wunden aufreißt und neue Abgründe offenbart. Ruth Ware beweist erneut ihr Gespür für psychologische Spannung und starke Figuren – ein fesselndes Spiel aus Luxus, Misstrauen und tödlichen Geheimnissen, das großartig unterhält.
Ruth Ware schlägt mit diesem Roman geschickt die Brücke zu „Woman in Cabin 10“ und schenkt uns ein Wiedersehen mit einer Protagonistin, die man erneut ins Herz schließt. Lo erzählt selbst, in fünf klar strukturierten Teilen, und gerade ihre Verletzlichkeit macht sie so stark. Trotz allem, was sie erlebt hat, begegnet sie der Welt mit Offenheit. Ein Vertrauen, das berührt, aber auch schmerzlich auf die Probe gestellt wird.
Ware schreibt bildhaft und mit sicherem Gespür für Spannung. Luxus wird zur Kulisse für Intrigen, Idylle zur Tarnung für Abgründe. Man gleitet durch diese Geschichte wie durch den Schauort selbst: fasziniert, geblendet – und stets mit dem Gefühl, dass sich hinter der nächsten Tür etwas Unheilvolles verbirgt.
Fazit: Ein atmosphärischer, raffinierter Thriller, der alte Wunden aufreißt und neue Abgründe offenbart. Ruth Ware beweist erneut ihr Gespür für psychologische Spannung und starke Figuren – ein fesselndes Spiel aus Luxus, Misstrauen und tödlichen Geheimnissen, das großartig unterhält.