Schatten der Vergangenheit: Kann Lo ihrem Neuanfang trauen?
𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Zehn Jahre nach den traumatischen Ereignissen auf der „Aurora“ wagt Lo Blacklock einen Neuanfang. Mittlerweile lebt sie mit Mann und Kindern in den USA, doch die Einladung zur Eröffnung eines Luxushotels in den Schweizer Alpen ist die perfekte Chance für ihr berufliches Comeback als Reisejournalistin.
Am Genfer See angekommen, trifft sie überraschend auf drei Gesichter aus ihrer Vergangenheit, alle vom exzentrischen Hotelbesitzer Marcus Leidmann geladen.
Doch die vermeintliche Idylle zerbricht, als ein Mord geschieht.
Lo gerät selbst ins Visier der Ermittlungen und muss verzweifelt versuchen, ihre Unschuld zu beweisen, während sie tief in ein gefährliches Netz aus Lügen gezogen wird.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Einstieg ohne Hürden: Man muss den Vorgänger „The Woman in Cabin 10“ nicht gelesen haben. Ruth Ware streut die Rückblicke so geschickt ein, dass man sofort im Bilde ist, ohne dass der Lesefluss durch lange Erklärungen gebremst wird.
• Atmosphärisches Setting: Das abgelegene Hotel in der Schweiz wird so bildhaft beschrieben, dass man die beklemmende Exklusivität förmlich spüren kann. Auch Los Familienleben wird sehr nahbar und sympathisch dargestellt.
• Subtile Spannung: Der Thriller kommt ohne unnötiges Blutvergießen aus. Die Spannung entsteht eher durch das mysteriöse „Katz-und-Maus-Spiel“ und die ständige Unsicherheit, wem man eigentlich noch trauen kann.
• Interaktive Elemente: Die eingebauten Zeitungsartikel und offiziellen Notizen zwischen den Kapiteln sind ein echtes Highlight. Sie regen zum Miträtseln an und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Hektisches Finale: Während der Mittelteil sich viel Zeit für den Aufbau der Charaktere und der Mysterien nimmt, wirkt die endgültige Auflösung am Ende etwas überstürzt. Ein paar Seiten mehr für die Erklärung hätten der Tiefe gutgetan.
• Vorhersehbarkeit: Wenn man viel in diesem Genre liest, bekommt man recht früh eine Ahnung, wer hinter allem stecken könnte. Da der Weg zur Auflösung aber so spannend geschrieben ist, fällt das kaum ins Gewicht.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
Ein absolut gelungener, unblutiger Psychothriller mit einer tollen Protagonistin! Ruth Ware schafft hier einen fesselnden „Locked-Room“-Krimi in moderner Kulisse. Ich empfehle das Buch jedem, der psychologische Spannung und atmosphärische Schauplätze liebt und auch wenn man den ersten Teil nicht kennt.
Zehn Jahre nach den traumatischen Ereignissen auf der „Aurora“ wagt Lo Blacklock einen Neuanfang. Mittlerweile lebt sie mit Mann und Kindern in den USA, doch die Einladung zur Eröffnung eines Luxushotels in den Schweizer Alpen ist die perfekte Chance für ihr berufliches Comeback als Reisejournalistin.
Am Genfer See angekommen, trifft sie überraschend auf drei Gesichter aus ihrer Vergangenheit, alle vom exzentrischen Hotelbesitzer Marcus Leidmann geladen.
Doch die vermeintliche Idylle zerbricht, als ein Mord geschieht.
Lo gerät selbst ins Visier der Ermittlungen und muss verzweifelt versuchen, ihre Unschuld zu beweisen, während sie tief in ein gefährliches Netz aus Lügen gezogen wird.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Einstieg ohne Hürden: Man muss den Vorgänger „The Woman in Cabin 10“ nicht gelesen haben. Ruth Ware streut die Rückblicke so geschickt ein, dass man sofort im Bilde ist, ohne dass der Lesefluss durch lange Erklärungen gebremst wird.
• Atmosphärisches Setting: Das abgelegene Hotel in der Schweiz wird so bildhaft beschrieben, dass man die beklemmende Exklusivität förmlich spüren kann. Auch Los Familienleben wird sehr nahbar und sympathisch dargestellt.
• Subtile Spannung: Der Thriller kommt ohne unnötiges Blutvergießen aus. Die Spannung entsteht eher durch das mysteriöse „Katz-und-Maus-Spiel“ und die ständige Unsicherheit, wem man eigentlich noch trauen kann.
• Interaktive Elemente: Die eingebauten Zeitungsartikel und offiziellen Notizen zwischen den Kapiteln sind ein echtes Highlight. Sie regen zum Miträtseln an und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Hektisches Finale: Während der Mittelteil sich viel Zeit für den Aufbau der Charaktere und der Mysterien nimmt, wirkt die endgültige Auflösung am Ende etwas überstürzt. Ein paar Seiten mehr für die Erklärung hätten der Tiefe gutgetan.
• Vorhersehbarkeit: Wenn man viel in diesem Genre liest, bekommt man recht früh eine Ahnung, wer hinter allem stecken könnte. Da der Weg zur Auflösung aber so spannend geschrieben ist, fällt das kaum ins Gewicht.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
Ein absolut gelungener, unblutiger Psychothriller mit einer tollen Protagonistin! Ruth Ware schafft hier einen fesselnden „Locked-Room“-Krimi in moderner Kulisse. Ich empfehle das Buch jedem, der psychologische Spannung und atmosphärische Schauplätze liebt und auch wenn man den ersten Teil nicht kennt.