Zehn Jahre später
Ruth Ware zählt zu meinen Lieblingskrimiautorinnen, wobei mich nicht alle ihre Thriller gleichermaßen begeistern konnten. Die Fortsetzung von The Woman in Cabin 10 ist okay, aber kein Must Read.
Vor einigen Wochen habe ich mir die Verfilmung von The Woman in cabin 10 angeschaut und hatte die Handlung deswegen noch in guter Erinnerung. Das ist vor dem Lesen von Band 2 nicht unbedingt notwendig, aber durchaus hilfreich.
Die Ereignisse auf der Aurora liegen mittlerweile zehn Jahre zurück. Lo leidet immer noch an Panikattacken und nimmt Psychopharmaka. Auf der anderen Seite ist sie glücklich verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Über ihre traumatischen Erlebnisse hatte sie einen Bestseller geschrieben, jetzt möchte sie wieder als Journalistin arbeiten, die Aufträge bleiben jedoch aus.
Dann bietet sich ihr eine Chance für den beruflichen Wiedereinstieg: Sie soll in einem Luxushotel in der Schweiz den erfolgreichen belgischen Geschäftsmann Marcus Leidmann interviewen.
Im Hotel trifft sie mehrere Passagiere von der Aurora wieder, auch die Frau, wegen der sie damals fast ums Leben gekommen wäre.
Als Marcus Leidmann tot in der Badewanne gefunden wird, fällt der Verdacht auf Lo.
Ich mag den Schreibstil der Autorin, sie versteht es, den Spannungsbogen konstant zu halten, allerdings war die Geschichte für mich nicht ganz logisch und nachvollziehbar, über Los Verhalten konnte ich nur den Kopf schütteln. Warum hat sie sich auf den Plan der Frau eingelassen, die sie schon einmal ins Verderben geführt hatte? Einerseits liebt sie ihre Familie über alles, andererseits setzt sie alles für jemanden aufs Spiel, der das ganz sicher nicht verdient hatte.
Obwohl ich sonst meist lange im Dunkeln tappe, war mir diesmal schnell klar, wer Leidmann getötet hat.
The woman in Suite 11 ist nicht das beste Buch der Autorin, hat mich aber gut unterhalten. Ich empfehle ihn gerne an Krimileser*innen und Ruth Ware-Fans weiter.
Vor einigen Wochen habe ich mir die Verfilmung von The Woman in cabin 10 angeschaut und hatte die Handlung deswegen noch in guter Erinnerung. Das ist vor dem Lesen von Band 2 nicht unbedingt notwendig, aber durchaus hilfreich.
Die Ereignisse auf der Aurora liegen mittlerweile zehn Jahre zurück. Lo leidet immer noch an Panikattacken und nimmt Psychopharmaka. Auf der anderen Seite ist sie glücklich verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Über ihre traumatischen Erlebnisse hatte sie einen Bestseller geschrieben, jetzt möchte sie wieder als Journalistin arbeiten, die Aufträge bleiben jedoch aus.
Dann bietet sich ihr eine Chance für den beruflichen Wiedereinstieg: Sie soll in einem Luxushotel in der Schweiz den erfolgreichen belgischen Geschäftsmann Marcus Leidmann interviewen.
Im Hotel trifft sie mehrere Passagiere von der Aurora wieder, auch die Frau, wegen der sie damals fast ums Leben gekommen wäre.
Als Marcus Leidmann tot in der Badewanne gefunden wird, fällt der Verdacht auf Lo.
Ich mag den Schreibstil der Autorin, sie versteht es, den Spannungsbogen konstant zu halten, allerdings war die Geschichte für mich nicht ganz logisch und nachvollziehbar, über Los Verhalten konnte ich nur den Kopf schütteln. Warum hat sie sich auf den Plan der Frau eingelassen, die sie schon einmal ins Verderben geführt hatte? Einerseits liebt sie ihre Familie über alles, andererseits setzt sie alles für jemanden aufs Spiel, der das ganz sicher nicht verdient hatte.
Obwohl ich sonst meist lange im Dunkeln tappe, war mir diesmal schnell klar, wer Leidmann getötet hat.
The woman in Suite 11 ist nicht das beste Buch der Autorin, hat mich aber gut unterhalten. Ich empfehle ihn gerne an Krimileser*innen und Ruth Ware-Fans weiter.