Ziehender Thriller
Mit "The Woman in Suite 11" beweist Ruth Ware erneut, warum sie zu den Meisterinnen des atmosphärischen Thrillers zählt.
Schon der Schauplatz – ein luxuriöses Hotel am Ufer des Genfer Sees – bildet einen faszinierenden Kontrast zur unterschwelligen Bedrohung, die sich leise, aber unaufhaltsam durch die Handlung zieht. Glanz und Gefahr liegen hier beängstigend nah beieinander.
Lo Blacklock als Protagonistin wiederzutreffen, war für mich besonders spannend. Ihre traumatischen Erlebnisse aus der Vergangenheit sind nicht einfach vergessen, sondern prägen jede ihrer Entscheidungen. Genau das macht sie so glaubwürdig: Sie ist vorsichtig, zweifelt an sich selbst und kämpft dennoch entschlossen um einen Neuanfang. Ihre Rückkehr ins Berufsleben fühlt sich wie ein persönlicher Kraftakt an – und erhöht die emotionale Fallhöhe der Geschichte enorm.
Ruth Ware versteht es Spannung langsam aufzubauen. Das Tempo ist bewusst ruhig, fast träumerisch, doch unter dieser eleganten Oberfläche brodelt ständig eine diffuse Bedrohung. Die Begegnung mit der mysteriösen Frau in Suite 11 ist der Moment, in dem sich alles verändert: Von da an entwickelt sich ein raffiniertes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem man nie sicher ist, wer die Wahrheit sagt – oder wer bereits zu viel weiß.
Besonders gelungen fand ich die psychologische Tiefe des Romans. Misstrauen, Manipulation und das Gefühl, beobachtet zu werden, ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Das Hotel wird dabei fast zu einer eigenen Figur: anonym, luxuriös und voller verborgen
er Räume und Geheimnisse.
The Woman in Suite 11 ist kein reißerischer Thriller, sondern ein leise glühender, atmosphärisch dichter Spannungsroman, der vor allem durch seine Figuren und die stetig wachsende Unruhe überzeugt.
Schon der Schauplatz – ein luxuriöses Hotel am Ufer des Genfer Sees – bildet einen faszinierenden Kontrast zur unterschwelligen Bedrohung, die sich leise, aber unaufhaltsam durch die Handlung zieht. Glanz und Gefahr liegen hier beängstigend nah beieinander.
Lo Blacklock als Protagonistin wiederzutreffen, war für mich besonders spannend. Ihre traumatischen Erlebnisse aus der Vergangenheit sind nicht einfach vergessen, sondern prägen jede ihrer Entscheidungen. Genau das macht sie so glaubwürdig: Sie ist vorsichtig, zweifelt an sich selbst und kämpft dennoch entschlossen um einen Neuanfang. Ihre Rückkehr ins Berufsleben fühlt sich wie ein persönlicher Kraftakt an – und erhöht die emotionale Fallhöhe der Geschichte enorm.
Ruth Ware versteht es Spannung langsam aufzubauen. Das Tempo ist bewusst ruhig, fast träumerisch, doch unter dieser eleganten Oberfläche brodelt ständig eine diffuse Bedrohung. Die Begegnung mit der mysteriösen Frau in Suite 11 ist der Moment, in dem sich alles verändert: Von da an entwickelt sich ein raffiniertes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem man nie sicher ist, wer die Wahrheit sagt – oder wer bereits zu viel weiß.
Besonders gelungen fand ich die psychologische Tiefe des Romans. Misstrauen, Manipulation und das Gefühl, beobachtet zu werden, ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Das Hotel wird dabei fast zu einer eigenen Figur: anonym, luxuriös und voller verborgen
er Räume und Geheimnisse.
The Woman in Suite 11 ist kein reißerischer Thriller, sondern ein leise glühender, atmosphärisch dichter Spannungsroman, der vor allem durch seine Figuren und die stetig wachsende Unruhe überzeugt.