Zu banal

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danielae Avatar

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Lo ist Reporterin, aber seit der Geburt irr her er zwei Söhne zu Hause. Nun will sie wieder anfangen zu arbeiten hat aber Schwierigkeiten, eine Festanstellung zu finden.
Dann kommt eine Einladung der Leidmann group, einem privaten Unternehmenskonglomerat zur Eröffnung eines Luxushotels in der Schweiz. Dort wird sie mit ihrer Vergangenheit, einem dramatischen Erlebnis auf einem Ausflugsboot auf dem sie fast gestorben wäre, was fortlaufend erwähnt wird, aber nicht richtig aufgeklärt wird, konfrontiert. Carrie, die damals eine tragende Rolle gespielt hat taucht plötzlich auf als Opfer des Macht hungrigen Eigentümers, der Leidmann Group. Sie hat Angst vor diesem und bittet Li ihr bei ihrer Flucht vor dem mächtigen Mann zu helfen. Die Flucht aus der Schweiz ist jedoch nur der Anfang eines Albtraums.
Grundsätzlich finde ich den Plot durchaus spannend, jedoch gibt es einige Dinge, die Stirn sind. So wirken sehr viele Teile der Geschichte sehr konstruiert - dass Carrie einfach so gleichzeitig mit Lo‘s zweite Pass ausreisen kann, die Gespräche über den Fluchtplan, aber auch, dass Lo und Carrie nicht miteinander gesehen werden wollen, gleichzeitig aber sehr auffällig in der Öffentlichkeit unterwegs sind.
Die vielen Bezüge zur Vergangenheit - einem vorherigen Buch? - geben beim lesen das Gefühl, dass man das vorherige Buch hätte lesen müssen, um auch dieses Buch zu verstehen, da ganz offensichtlich ein enger Zusammenhang zu diesem Buch besteht.
Zudem ist einiges eher unlogisch: warum sollte der britische Grenzbeamte sie trotz fehlenden Stempels im Pass durchwinken, weshalb kann Carry nach der Flucht weiterhin noch das Vermögen zugreifen… all diese Punkte sind verständlicherweise wichtig, damit die story funktioniert, machen sie aber auch sehr unglaubwürdig.