Sehr gestelzt und moraltriefend
Da kommt ein (offenbar reicher) Mann namens Theo in eine Stadt, interessiert sich fürs kleinste Detail und wandert durch die Straßen.
Ein Mann, der offenbar zu viel Geld gekommen ist, aber so viel Muße bewahrt hat, dass er wie ein Insektensammler Eindrücke sammeln, überall verweilen und mit fast künstlerischem Auge auch noch den schmiedeeisernen Beschlag eines Zauns bewundern kann.
Dazu spricht er (und auch seine Gesprächspartner) eine derart mittelalterlich-gestelzte Sprache, dass dieses Buch eher ein moralisches Kunstprodukt ist, als ein Roman "mit ein bisschen Tiefgang".
Der moralische Zaunpfahl war noch heftiger als in "Das Cafe am Rande der Welt", um jede Ecke schaut der Achtsamkeitsratgeber und winkt.
Für mich leider nichts, für Sinnsuchende vielleicht ganz inspirierend.
Ein Mann, der offenbar zu viel Geld gekommen ist, aber so viel Muße bewahrt hat, dass er wie ein Insektensammler Eindrücke sammeln, überall verweilen und mit fast künstlerischem Auge auch noch den schmiedeeisernen Beschlag eines Zauns bewundern kann.
Dazu spricht er (und auch seine Gesprächspartner) eine derart mittelalterlich-gestelzte Sprache, dass dieses Buch eher ein moralisches Kunstprodukt ist, als ein Roman "mit ein bisschen Tiefgang".
Der moralische Zaunpfahl war noch heftiger als in "Das Cafe am Rande der Welt", um jede Ecke schaut der Achtsamkeitsratgeber und winkt.
Für mich leider nichts, für Sinnsuchende vielleicht ganz inspirierend.