Cozy Herbstlektüre

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willow94 Avatar

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Nachdem mein letztes Buch, ein Thriller, mich sehr mitgenommen hat, brauchte ich wieder eine wohltuende und menschliche Geschichte. Theo in Golden war für mich exakt das.
Theo verkörpert für mich die Menschlichkeit in Person. Die Gespräche die er führt, den Blick den er auf die Welt hat. Das hat mich direkt abgeholt. Ich selbst habe sogar ein wenig neid verspürt auf seine ganzen Erfahrungen und die Ruhe die er ausstrahlt.
Die Idee die Bilder des Cafes Chalice zurück an ihre Ebenbilder zu geben erschien mir zunächst etwas seltsam. Nach und nach habe ich diese Idee jedoch verstanden und die Geschichten der Menschen haben mich sehr fasziniert. Es waren einfach Leben. Leben von Menschen von Nebenan. Ich war sehr gespannt darauf, wie alles zusammenlaufen sollte.
Bei diesem Buch hatte ich ein Gefühl oder Bedürfniss, welches ich selten bei Büchern habe. Ich hätte mir Miniaturausgaben der Portraits als kleine Zeichnungen im Buch gewünscht. Das hätte es für mich irgendwie abgerundet. Aber das wäre natürlich ein erheblicher mehraufwand gewesen. Vielleicht gibt es ja irgendwann mal eine Illustrierte Version.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gefallen. Es war für mich ein typisches Herbstwetter-ich-kuschel-mich-in-eine-Decke-und-trinke-einen-Tee-Buch.