Die Geschichten unserer Mitmenschen
Die ganze Geschichte überzeugt durch ihre Ruhe und so ist es nicht verwunderlich, dass schon das Setting und die Grundidee recht unaufgeregt sind: Theo ist 86, wohlhabend, und zieht eines Tages in die kleine Stadt Golden im Süden der USA. Dort entdeckt er in einem Café knapp 100 Bleistiftporträts verschiedenster Einwohner und in ihm reift der Plan, jedes Bild der darauf dargestellten Person zu schenken. Dabei entwickeln sich überraschend offenherzige Gespräche und wir lernen viele der Charaktere besser kennen.
Den Anfang habe ich verschlungen, man kommt gemeinsam mit Theo in Golden an, kennt noch niemanden, erkundet die Stadt und lernt nach und nach die ersten Einwohner kennen. Über all dem schwebt außerdem das Geheimnis um Theo selbst: Wer ist er und was treibt ihn nach Golden?
Nach einer Weile wurde es ein wenig repetitiv, das Grundkonzept der Handlung verändert sich nicht wirklich, es wirkt etwas episodenartig.
Statt großer Spannung gibt es hier eher gemütliche kurze Geschichten, die sich auch Stück für Stück lesen lassen.
In dieser Form fand ich es doch angenehm und entspannend und habe dem Roman gerne mehr Zeit gegeben.
Insgesamt war die Erzählung doch ein wenig unrealistisch und eher schwarz/weiß gehalten, fast wie ein Märchen, aber mit diesem Gedanken im Hinterkopf ließ es sich gut lesen. Manchmal muss nicht alles authentisch sein, manchmal ist es auch schön zu lesen, wie ein alter Mann etwas in seinen Mitmenschen bewegt.
Dabei ist der Roman zweifellos von amerikanischen Idealen und Gesellschaftsbildern geprägt, was vermutlich auch den Hype dort erklärt, aber viele der Emotionen sind doch universell.
Den Anfang habe ich verschlungen, man kommt gemeinsam mit Theo in Golden an, kennt noch niemanden, erkundet die Stadt und lernt nach und nach die ersten Einwohner kennen. Über all dem schwebt außerdem das Geheimnis um Theo selbst: Wer ist er und was treibt ihn nach Golden?
Nach einer Weile wurde es ein wenig repetitiv, das Grundkonzept der Handlung verändert sich nicht wirklich, es wirkt etwas episodenartig.
Statt großer Spannung gibt es hier eher gemütliche kurze Geschichten, die sich auch Stück für Stück lesen lassen.
In dieser Form fand ich es doch angenehm und entspannend und habe dem Roman gerne mehr Zeit gegeben.
Insgesamt war die Erzählung doch ein wenig unrealistisch und eher schwarz/weiß gehalten, fast wie ein Märchen, aber mit diesem Gedanken im Hinterkopf ließ es sich gut lesen. Manchmal muss nicht alles authentisch sein, manchmal ist es auch schön zu lesen, wie ein alter Mann etwas in seinen Mitmenschen bewegt.
Dabei ist der Roman zweifellos von amerikanischen Idealen und Gesellschaftsbildern geprägt, was vermutlich auch den Hype dort erklärt, aber viele der Emotionen sind doch universell.