Ein Märchen aus der amerikanischen Provinz

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kasimir Avatar

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Der alte Mann Theo, dessen Pläne zunächst ebenso im Dunklen bleiben wie sein Nachname, kommt in eine Kleinstadt in den Südstaaten und entpuppt sich als neugieriger Philanthrop. Fast jeder, dem er begegnet, wird sein Freund bzw. Freundin, ohne viel über ihn zu wissen. Durch seine Freundlichkeit und sein Interesse an seinen Mitmenschen, egal wer sie sind, gewinnt er ihr Vertrauen und ihre Zuneigung, was ihn glücklich macht und er für sich selbst als den eigentlichen Sinn des Lebens erkennt. Hinzu kommt, dass er durch schier unbegrenzte Geldmittel seinen neuen Freunden nötigenfalls anonym wertvolle Hilfe leisten kann. Natürlich kommt, keinesfalls zu früh, am Ende des Buches die Auflösung des Geheimnisses um seine Person und der Grund, warum er sich ausgerechnet in dieser Kleinstadt niedergelassen hat, wo er einige glückliche Menschen zurücklässt, die sich seiner immer dankbar erinnern werden. Mir gefällt die Idee des Buches, an das Gute im Menschen zu erinnern und wie wenig Mühe es eigentlich bedarf, das Leben seiner Mitmenschen und dadurch auch das eigene etwas besser zu machen. Die oft banal-pathetischen Dialoge und die sich sehr lang hinziehende Erzählung stellen die Geduld eines Lesers wie mich jedoch auf eine harte Probe.