Ein Wohlfühlbuch über einen guten Menschen

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Theo ist neu in der fiktiven Kleinstadt Golden. Wir fahren gleich zu Beginn, dass er dort ein Jahr lang leben wird. Er hat "Geschäfte zu erledigen", doch worin diese Geschäfte bestehen, wissen wir nicht. Auf jeden Fall bleibt dem alten Mann genug Zeit für andere Dinge. Er erkundet den Broadway und dessen nähere Umgebung und setzt sich dabei mit der Architektur der Stadt auseinander, aber auch mit der Natur interessiert ihn. Was ihn aber ganz besonders interessiert, sind Menschen. Er kommt leicht mit ihnen ins Gespräch, möchte wirklich etwas über sie wissen und hört daher aufmerksam zu. Dabei macht er keinen Unterschied zwischen arm und reich, jung und alt und hat auch ein offenes Ohr für Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben. Zudem ist er sehr freigiebig und hilft, wo Not am Mann ist oder wo er eine Freude machen kann. So gewinnt er schnell Freunde. Nur über sich selber gibt er wenig Preis, Fragen nach seiner Person weicht er geschickt aus. Über Glauben, Kunst, Musik, Literatur und Natur hingegen tauscht er sich gerne aus. Ein äußerst angenehmer Zeitgenosse, von denen man sich mehr auf dieser Welt wünschen würde. Vielleicht nimmt man sich beim Lesen ja auch ein Beispiel an ihm?
Das Ende habe ich nicht do mommen sehen, aber es ist rund und stimmig. Ein absolutes Wohlfühlbuch.
Mit Walter Kreye als Sprecher wurde ich nicht so ganz warm. Anfangs mochte ich seine Erzählstimme noch nicht wirklich, was sich aber bald gab. Im weiteren Verlauf fand ich sie für diese Geschichte sogar sehr passend. Auch seine ruhige Art zu lesen passte gut zu diesem Buch. Was ich aber vermisst habe, war eine Unterscheidung der Stimmen verschiedener Figuren. Bei zahlreichen Dialogen wusste ich stellenweise nicht, wer gerade sorach. Daher hätte ich das Buch wohl besser gelesen. Dafür gibt es einen Stern Abzug.