Eine gute Idee, die mich nicht ganz überzeugen konnte
Theo in Golden handelt von einem älteren Mann, der eines Tages in die Stadt Golden kommt. Er sieht in einem Café Porträts einiger Bewohner hängen und beschließt, diese zu kaufen und an die entsprechenden Personen zu verschenken. Dabei lernt man die Geschichten einzelner Charaktere kennen und erfährt, wie Theo eine Verbindung mit diesen aufbaut.
Ich bin ein wenig zwiegespalten. Ich mag zwar die Botschaft, die die Geschichte vermitteln soll, allerdings finde ich die Handlung stellenweise sehr langgezogen. Ich habe das Buch über mehrere Tage hinweg gelesen, für mich war es kein Buch, das ich am Stück lesen wollte. Es war leider nicht so spannend oder emotional packend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Für mich war das Buch teilweise schwer zu lesen, weil es stellenweise unstrukturiert wirkte und es oft viele Sprünge gab. Die Handlung wirkte zudem oft repetitiv. Für mich wäre es daher schöner gewesen, wenn Theo nur wenigen Personen ihre Porträts übergeben hätte und man dafür stärker in deren Geschichten eingetaucht wäre. Teilweise wurden ihre Geschichten nur angerissen, obwohl ich denke, dass man diese durchaus hätte vertiefen können.
Besonders schwer bin ich wegen der vielen Charaktere in die Handlung gekommen. Vor allem am Anfang werden viele Figuren eingeführt. Da ich nicht so gut darin bin, mir Namen zu merken, konnte ich dann manchmal eine Person nicht mehr zuordnen. Erst später im Verlauf des Buches konnte ich die Figuren etwas besser zuordnen. Jedoch sind die Charaktere grundsätzlich sehr gut gestaltet. Sie sind auch alle sehr unterschiedlich und bieten somit ein großes Spektrum, von der obdachlosen Frau über den Künstler bis hin zur erfolgreichen Geschäftsfrau. Und jeder hat natürlich mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Es wird nur die Hintergrundgeschichte einiger ausgewählter Charaktere erzählt, jedoch nicht von allen im gleichen Maße. Von Theo allerdings erfährt man im Verlauf des Buches sehr wenig. Was ich gerade auch an dem Buch gemerkt habe, ist, dass jeder seine Geschichte erzählen will, aber niemand fragt beim anderen nach. Theo will von allen die Geschichte hören, aber keiner fragt bei Theo nach (auch wenn er sehr geschickt ist und nichts so richtig von sich preisgeben will). Sie erleben Theo nur als gutmütigen und freundlichen Menschen, kennen ihn und seine Hintergrundgeschichte aber nicht. Die Frage, die sich da stellt, ist: Wie gut kennen wir die Menschen eigentlich wirklich?
Die Botschaft, die uns das Buch meiner Meinung nach vermitteln will, ist, dass wir allen Menschen, egal welcher Herkunft, welchen Alters, welchen Geschlechts, welcher finanziellen und sozialen Lage und welchen Hintergrunds mit Respekt, Güte, Freundlichkeit und Gnade begegnen sollten. Es soll aber auch zeigen, dass jeder Mensch eine Chance verdient. Das Leben ist zu kurz, um unfreundlich zu sein. Außerdem will jeder Mensch gesehen und gehört werden. Jeder hat seine Geschichte zu erzählen und hat seine Erfahrungen gemacht, die ihn geprägt haben. Es soll aber auch zeigen, dass in jedem Menschen Potenzial steckt. Und manchmal braucht es nur eine Person, die an dich glaubt, um etwas zu verändern.
Trotz der tollen Botschaft bin ich doch ein wenig enttäuscht. Dafür, dass das Buch so gehyped ist (gerade auch im englischsprachigen Raum), hatte ich mir ein bisschen mehr erwartet. Es hat mich zwar zum Nachdenken angeregt und ich habe mich auch hinterfragt, wie ich täglich den Menschen begegne und ob ich an meinem eigenen Verhalten etwas ändern könnte. Aber es hat mich dennoch nicht komplett in den philosophischen Gedankenstrudel gerissen, wie ich es mir erhofft hätte.
Ich bin ein wenig zwiegespalten. Ich mag zwar die Botschaft, die die Geschichte vermitteln soll, allerdings finde ich die Handlung stellenweise sehr langgezogen. Ich habe das Buch über mehrere Tage hinweg gelesen, für mich war es kein Buch, das ich am Stück lesen wollte. Es war leider nicht so spannend oder emotional packend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Für mich war das Buch teilweise schwer zu lesen, weil es stellenweise unstrukturiert wirkte und es oft viele Sprünge gab. Die Handlung wirkte zudem oft repetitiv. Für mich wäre es daher schöner gewesen, wenn Theo nur wenigen Personen ihre Porträts übergeben hätte und man dafür stärker in deren Geschichten eingetaucht wäre. Teilweise wurden ihre Geschichten nur angerissen, obwohl ich denke, dass man diese durchaus hätte vertiefen können.
Besonders schwer bin ich wegen der vielen Charaktere in die Handlung gekommen. Vor allem am Anfang werden viele Figuren eingeführt. Da ich nicht so gut darin bin, mir Namen zu merken, konnte ich dann manchmal eine Person nicht mehr zuordnen. Erst später im Verlauf des Buches konnte ich die Figuren etwas besser zuordnen. Jedoch sind die Charaktere grundsätzlich sehr gut gestaltet. Sie sind auch alle sehr unterschiedlich und bieten somit ein großes Spektrum, von der obdachlosen Frau über den Künstler bis hin zur erfolgreichen Geschäftsfrau. Und jeder hat natürlich mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Es wird nur die Hintergrundgeschichte einiger ausgewählter Charaktere erzählt, jedoch nicht von allen im gleichen Maße. Von Theo allerdings erfährt man im Verlauf des Buches sehr wenig. Was ich gerade auch an dem Buch gemerkt habe, ist, dass jeder seine Geschichte erzählen will, aber niemand fragt beim anderen nach. Theo will von allen die Geschichte hören, aber keiner fragt bei Theo nach (auch wenn er sehr geschickt ist und nichts so richtig von sich preisgeben will). Sie erleben Theo nur als gutmütigen und freundlichen Menschen, kennen ihn und seine Hintergrundgeschichte aber nicht. Die Frage, die sich da stellt, ist: Wie gut kennen wir die Menschen eigentlich wirklich?
Die Botschaft, die uns das Buch meiner Meinung nach vermitteln will, ist, dass wir allen Menschen, egal welcher Herkunft, welchen Alters, welchen Geschlechts, welcher finanziellen und sozialen Lage und welchen Hintergrunds mit Respekt, Güte, Freundlichkeit und Gnade begegnen sollten. Es soll aber auch zeigen, dass jeder Mensch eine Chance verdient. Das Leben ist zu kurz, um unfreundlich zu sein. Außerdem will jeder Mensch gesehen und gehört werden. Jeder hat seine Geschichte zu erzählen und hat seine Erfahrungen gemacht, die ihn geprägt haben. Es soll aber auch zeigen, dass in jedem Menschen Potenzial steckt. Und manchmal braucht es nur eine Person, die an dich glaubt, um etwas zu verändern.
Trotz der tollen Botschaft bin ich doch ein wenig enttäuscht. Dafür, dass das Buch so gehyped ist (gerade auch im englischsprachigen Raum), hatte ich mir ein bisschen mehr erwartet. Es hat mich zwar zum Nachdenken angeregt und ich habe mich auch hinterfragt, wie ich täglich den Menschen begegne und ob ich an meinem eigenen Verhalten etwas ändern könnte. Aber es hat mich dennoch nicht komplett in den philosophischen Gedankenstrudel gerissen, wie ich es mir erhofft hätte.