..etwas ganz Besonderes ..großartig..

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
bücherwurm_susi Avatar

Von

Als ich den Roman "Theo in Golden" von Allen Levi beendet hatte, spürte ich eine Leere. Ich war so in die Geschichte versunken und habe mit den Protagonisten gelacht, geweint, habe die Wärme gespürt, die von Theo ausging, dass ich am Ende traurig war, als die Geschichte zu Ende war. Jeder Roman hat es jetzt schwer, an diesen heranzureichen.
Zum Inhalt des Buches. Theo ein über achtzigjähriger Mann kommt in den beschaulichen Ort Golden. In einem Café entdeckt er zweiundneunzig Bleistiftportraits, welche er nach und nach kauft und den Porträtierten schenkt. Jeder von ihnen hat eine Geschichte und so erfährt Theo nach und nach die Geschichten der Bewohner von Golden.
Am Anfang musste ich erst einmal in die Geschichte reinkommen aber dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jede Person ist für sich eine Persönlichkeit. Man erfährt im Laufe des Buches immer mehr über die Bewohner von Golden und wie sie zueinander stehen. Das Buch hat viel Gefühl, es ist ganz besonders und man ist einfach gefangen. Theo ist so ein liebenswerter Mann. Das Ende hat mich sehr überrascht. Es wird aufgeklärt, warum Theo ausgerechnet Golden als Ort ausgewählt hat.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, man taucht sofort in die Geschichte ein. Auch gefällt mir, die Anschaulichkeit, wie Allen Levi anhand von Bilddarstellungen das Umfeld beschreibt.
Das Cover, sehr schlicht. Es könnte nicht treffender sein, großartig.
Wenn ich könnte, würde ich mehr als fünf Sterne vergeben.
Wohlverdient ist es Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste.
Wer diesen Roman nicht liest verpasst es was ganz Besonderes.