Gutmütige Erzählung
„Theo in Golden“ startet mit einer ungewöhnlichen Grundidee: Ein älterer Herr kommt in eine kleine Stadt, beginnt dort, den Menschen Gutes zu tun, und bringt sie durch die Geschichten hinter einigen Porträts miteinander in Verbindung. Gerade dieser Gedanke – wie eine kleine Geste der Großzügigkeit das Leben anderer Menschen verändern kann – hat mir sehr gut gefallen.
Trotzdem konnte mich der Roman insgesamt nicht ganz überzeugen. Stellenweise empfand ich die Geschichte als etwas aufgesetzt und auch recht zäh. Vieles wiederholt sich, und obwohl Theo nach und nach die unterschiedlichsten Menschen kennenlernt, hätte ich mir gerade bei den einzelnen Charakteren mehr Tiefe gewünscht. Oft bekommt man einen Einblick in ihre Lebensgeschichten, bleibt ihnen emotional aber trotzdem ein wenig fern. Auch Theo selbst bleibt über weite Strecken eher rätselhaft, was einerseits interessant ist, bei mir aber nicht immer Neugier, sondern teilweise eher Distanz erzeugt.
Vielleicht liegt ein Teil meines Eindrucks auch an der deutschen Übersetzung – an manchen Stellen wirkte die Sprache für mich etwas sperrig oder die Handlung unnötig in die Länge gezogen. Interessanterweise könnte ich mir die Geschichte als Film sogar deutlich besser vorstellen.
Insgesamt also eine schöne Idee mit einer positiven Botschaft, die bei mir aber nicht ganz die emotionale Tiefe erreicht hat, die ich mir gewünscht hätte. Für einen leichten, ruhigen Read, bei dem man nicht unbedingt großen Tiefgang erwartet, kann ich das Buch trotzdem empfehlen.
Trotzdem konnte mich der Roman insgesamt nicht ganz überzeugen. Stellenweise empfand ich die Geschichte als etwas aufgesetzt und auch recht zäh. Vieles wiederholt sich, und obwohl Theo nach und nach die unterschiedlichsten Menschen kennenlernt, hätte ich mir gerade bei den einzelnen Charakteren mehr Tiefe gewünscht. Oft bekommt man einen Einblick in ihre Lebensgeschichten, bleibt ihnen emotional aber trotzdem ein wenig fern. Auch Theo selbst bleibt über weite Strecken eher rätselhaft, was einerseits interessant ist, bei mir aber nicht immer Neugier, sondern teilweise eher Distanz erzeugt.
Vielleicht liegt ein Teil meines Eindrucks auch an der deutschen Übersetzung – an manchen Stellen wirkte die Sprache für mich etwas sperrig oder die Handlung unnötig in die Länge gezogen. Interessanterweise könnte ich mir die Geschichte als Film sogar deutlich besser vorstellen.
Insgesamt also eine schöne Idee mit einer positiven Botschaft, die bei mir aber nicht ganz die emotionale Tiefe erreicht hat, die ich mir gewünscht hätte. Für einen leichten, ruhigen Read, bei dem man nicht unbedingt großen Tiefgang erwartet, kann ich das Buch trotzdem empfehlen.