Kleine Gesten
Manchmal braucht es gar keine großen Ereignisse, um eine Geschichte wirklich besonders zu machen. „Theo in Golden“ ist für mich genau so ein Buch. Die Idee, dass ein Fremder die Porträts der Bewohner kauft, um sie ihren Besitzern zurückzugeben und dabei ihre Geschichten kennenzulernen, hat etwas wunderbar Einfaches und zugleich Tiefgründiges.
Besonders gut gefallen hat mir, wie aus scheinbar alltäglichen Begegnungen nach und nach ein ganzes Geflecht aus Freundschaft, Verlust, Hoffnung und Menschlichkeit entsteht. Theo ist dabei fast schon zu gut, um wahr zu sein, was mich gelegentlich etwas schmunzeln ließ. Auch die Handlung hätte für meinen Geschmack stellenweise etwas mehr Tempo vertragen - aber das ist nur eine persönliche Präferenz. Trotzdem hat mich dieses Buch daran erinnert, wie viel eine ehrliche Frage, echtes Zuhören und kleine Gesten bewirken können.
Besonders gut gefallen hat mir, wie aus scheinbar alltäglichen Begegnungen nach und nach ein ganzes Geflecht aus Freundschaft, Verlust, Hoffnung und Menschlichkeit entsteht. Theo ist dabei fast schon zu gut, um wahr zu sein, was mich gelegentlich etwas schmunzeln ließ. Auch die Handlung hätte für meinen Geschmack stellenweise etwas mehr Tempo vertragen - aber das ist nur eine persönliche Präferenz. Trotzdem hat mich dieses Buch daran erinnert, wie viel eine ehrliche Frage, echtes Zuhören und kleine Gesten bewirken können.