leicht und poetisch
Fangen wir mit dem Cover an, schlicht und romantisch. So ist auch das Buch, wobei die Feder eine eher untergeordnete Rolle spielt. Die vielen Personen sind so liebevoll beschrieben und charakterstark dargestellt, dass man schnell in diese kleine Welt der Stadt Golden eintaucht. Theo, der Hauptdarsteller dieses Buches, hat meine Sympathie nicht gewinnen können. Im Gegenteil für mich ist er ein arroganter Schnösel, der sich durch sein vieles Geld in die Welt und die Herzen der Bewohner Goldens einkauft. Das Buch erinnert mich in seinem Schreibstil sehr an Carsten Henn und vorallem an sein Werk "Die Butterbrotbriefe". Alles in allem regt "Theo in Golden" zum Nachdenken an und lässt uns erkennen, was wirklich zählt im Leben. Den Hype, den das Buch in Amerika ausgelöst haben soll, laut Umschlagrückseite, kann ich jedoch nicht nachvollziehen.