Nach einer Weile etwas zu viel an "Friede, Freude, Eierkuchen"
Eine sympathische Geschichte, ein sympathischer Protagonist und doch: irgendwann ging mir das massive Gutmenschentum dann gehörig gegen den Strich!
Der 86-Jährige Theo kommt in das Südstaaten-Städtchen Golden, lässt sich dort für eine Weile nieder und kommt mit vielen Menschen in Kontakt, von denen einige zu guten Freunden für ihn werden. Allerdings gibt er sich, was Informationen über seine eigene Person angeht (einschließlich seines Nachnamens) eher zurückhaltend. In einem örtlichen Café, dessen Stammgast er schnell wird, haben es ihm besonders die an den Wänden hängenden Bleistift-Portraits angetan. Er beschließt, diese Bilder nach und nach zu kaufen und sie den darauf Porträtierten zum Geschenk zu machen. Auf diese Weise lernt er viele Leute und deren Schicksale kennen, und in einigen Fällen kümmert er sich intensiver um die Betroffenen und betätigt sich als deren Wohltäter. Geld scheint dabei keine Rolle zu spielen.
Früher gab es das literarische Genre des ERBAUUNGSROMANS und als solchen würde ich dieses Buch bezeichnen. Nicht, dass nicht auch schreckliche und traurige Vorfälle erwähnt werden, aber dass geschieht eher am Rande, und dann bringt Theo alles in Ordnung. Eine gute Geschichte lebt aber unter anderem von Konflikten und die bleiben hier meist ausgespart. Darunter leidet der Spannungsaufbau, eine gute Tat reiht sich an die nächste, alles ist irgendwie zu perfekt. Erst ganz am Ende kommt Spannung auf, wenn
dem Leser allmählich offenbart wird, wer Theo ist und was ihn veranlasst hat, nach Golden zu kommen.
Eigentlich eine interessant Grundidee und eine schöne Geschichte, aber für meinen Geschmack mit zu viel Zuckerguss dargeboten! Wer aber die reale Welt ausblenden und sich bei der Lektüre einfach wohlfühlen und getröstet werden möchte, für den ist dieser Roman GOLDrichtig.
Der 86-Jährige Theo kommt in das Südstaaten-Städtchen Golden, lässt sich dort für eine Weile nieder und kommt mit vielen Menschen in Kontakt, von denen einige zu guten Freunden für ihn werden. Allerdings gibt er sich, was Informationen über seine eigene Person angeht (einschließlich seines Nachnamens) eher zurückhaltend. In einem örtlichen Café, dessen Stammgast er schnell wird, haben es ihm besonders die an den Wänden hängenden Bleistift-Portraits angetan. Er beschließt, diese Bilder nach und nach zu kaufen und sie den darauf Porträtierten zum Geschenk zu machen. Auf diese Weise lernt er viele Leute und deren Schicksale kennen, und in einigen Fällen kümmert er sich intensiver um die Betroffenen und betätigt sich als deren Wohltäter. Geld scheint dabei keine Rolle zu spielen.
Früher gab es das literarische Genre des ERBAUUNGSROMANS und als solchen würde ich dieses Buch bezeichnen. Nicht, dass nicht auch schreckliche und traurige Vorfälle erwähnt werden, aber dass geschieht eher am Rande, und dann bringt Theo alles in Ordnung. Eine gute Geschichte lebt aber unter anderem von Konflikten und die bleiben hier meist ausgespart. Darunter leidet der Spannungsaufbau, eine gute Tat reiht sich an die nächste, alles ist irgendwie zu perfekt. Erst ganz am Ende kommt Spannung auf, wenn
dem Leser allmählich offenbart wird, wer Theo ist und was ihn veranlasst hat, nach Golden zu kommen.
Eigentlich eine interessant Grundidee und eine schöne Geschichte, aber für meinen Geschmack mit zu viel Zuckerguss dargeboten! Wer aber die reale Welt ausblenden und sich bei der Lektüre einfach wohlfühlen und getröstet werden möchte, für den ist dieser Roman GOLDrichtig.