Passiert da auch noch was?
Ich muss zugeben, dass ich von Anfang an sehr misstrauisch war, ob dieses Buch meinen Geschmack trifft - alles, was jemals in Rezensionen erwähnt wird, ist, dass Protagonist Theo nach und nach die Bleistiftportraits, die im lokalen Café in der Kleinstadt "Golden" ausgestellt werden, aufkauft und sie dem jeweils Portraitierten aushändigt, wobei er mehr über die jeweilige Person erfährt und oft eine Art Katharsis stattfindet.
Dann kommt das Buch an, man hält es in der Hand, mit seinen stattlichen 500 Seiten und beginnt zu lesen. Tatsächlich, es passiert genau das, was oben beschrieben wurde, mehr nicht.
Ziemlich schnell hat sich bei mir Langeweile eingeschlichen und ich hatte eigentlich gar kein Interesse mehr daran, an diesem Roman weiterzulesen. Dennoch habe ich es getan, auch mit dem Gedanken "da muss doch noch mehr dahinter sein ... irgendwas *muss* doch einfach noch passieren!".
Aber nein, mehr passiert tatsächlich nicht. Auch dank dem Ende, das ich mehr als unharmonisch mit dem Rest des Buches empfunden habe, erfährt man etwas mehr über den persönlichen und familiären Hintergrund von Theo, aber das wars dann auch schon.
Und so bleibe ich zurück mit einem Roman, den ich insgesamt, wenn ich ehrlich bin, mit keinem anderen Wort als "Zeitverschwendung" zusammenfassen kann. Offensichtlich gibt es ein Zielpublikum für diese Geschichte, sonst hätte es den massiven Hype nicht gegeben, aber ich bin offensichtlich kein Teil dieser spezifischen Leserschaft.
Handlung, Spannung, Konflikt, echte psychologische und philosophische Tiefe - all das habe ich nicht in "Theo in Golden" gefunden.
Einen Stern in der Gesamtbewertung habe ich als Bonus zum ein-Stern-Minimum dazugegeben, denn die (sehr wenigen) Natur-, Zeit- und Ortsbeschreibungen kann ich nur mit dem Gefühl vergleichen, wenn man Sonntagnachmittag mit einem wärmenden Sonnenstrahl auf dem Gesicht auf dem Lieblings-Polstermöbel sanft einschläft. Cozy, eben. Der restliche Schreibstil ist absolut nichts Besonderes.
Ansonsten hat mir der Roman nichts gegeben - weder Tiefe, noch Einsicht, noch Unterhaltung. Komisch.
Dann kommt das Buch an, man hält es in der Hand, mit seinen stattlichen 500 Seiten und beginnt zu lesen. Tatsächlich, es passiert genau das, was oben beschrieben wurde, mehr nicht.
Ziemlich schnell hat sich bei mir Langeweile eingeschlichen und ich hatte eigentlich gar kein Interesse mehr daran, an diesem Roman weiterzulesen. Dennoch habe ich es getan, auch mit dem Gedanken "da muss doch noch mehr dahinter sein ... irgendwas *muss* doch einfach noch passieren!".
Aber nein, mehr passiert tatsächlich nicht. Auch dank dem Ende, das ich mehr als unharmonisch mit dem Rest des Buches empfunden habe, erfährt man etwas mehr über den persönlichen und familiären Hintergrund von Theo, aber das wars dann auch schon.
Und so bleibe ich zurück mit einem Roman, den ich insgesamt, wenn ich ehrlich bin, mit keinem anderen Wort als "Zeitverschwendung" zusammenfassen kann. Offensichtlich gibt es ein Zielpublikum für diese Geschichte, sonst hätte es den massiven Hype nicht gegeben, aber ich bin offensichtlich kein Teil dieser spezifischen Leserschaft.
Handlung, Spannung, Konflikt, echte psychologische und philosophische Tiefe - all das habe ich nicht in "Theo in Golden" gefunden.
Einen Stern in der Gesamtbewertung habe ich als Bonus zum ein-Stern-Minimum dazugegeben, denn die (sehr wenigen) Natur-, Zeit- und Ortsbeschreibungen kann ich nur mit dem Gefühl vergleichen, wenn man Sonntagnachmittag mit einem wärmenden Sonnenstrahl auf dem Gesicht auf dem Lieblings-Polstermöbel sanft einschläft. Cozy, eben. Der restliche Schreibstil ist absolut nichts Besonderes.
Ansonsten hat mir der Roman nichts gegeben - weder Tiefe, noch Einsicht, noch Unterhaltung. Komisch.