Schöne Botschaft, aber zu lang erzählt!
Als ich das schlichte und gleichzeitig sehr ästhetische Cover sah und den geheimnisvollen Klappentext las, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen!
Der 86-jährige Theo lässt sein bisheriges Leben hinter sich und zieht in die kleine Südstaatenstadt Golden. In einem Café entdeckt er zahlreiche Bleistiftporträts, die ein ortsansässiger Künstler von den Bewohnern angefertigt hat. Theo beginnt, die Bilder zu kaufen und den abgebildeten Menschen zu schenken. Auf diese Weise lernt er nach und nach die Bewohner von Golden und ihre ganz persönlichen Lebensgeschichten kennen. Doch während Theo allen aufmerksam zuhört und ihnen mit viel Freundlichkeit begegnet, gibt er selbst kaum etwas über sich und seine Vergangenheit preis.
Die Geschichte beginnt recht geheimnisvoll und hat direkt meine Neugier geweckt, da Theo lange sehr bedeckt bleibt und man nicht wirklich weiß, wer er ist und was ihn nach Golden geführt hat. Nach und nach erfahren wir die Lebensgeschichten der Bewohner – manche davon fand ich durchaus interessant und berührend, andere konnten mich dagegen leider weniger fesseln.
Für meinen Geschmack hat sich dieser Teil über knapp 400 Seiten einfach zu lange gezogen. Die Handlung plätschert häufig vor sich hin, und auch mit einigen Dialogen bin ich nicht richtig warm geworden, da sie mir teilweise schlicht zu langatmig und langweilig waren. Meiner Meinung nach hätte der Autor die Geschichte deutlich kompakter erzählen können, ohne dass dabei ihre eigentliche Botschaft verloren gegangen wäre.
Auf den letzten 70 bis 80 Seiten geschehen noch einmal zwei Ereignisse, die zwar für einen gewissen Überraschungseffekt sorgen und etwas mehr Bewegung in die Handlung bringen, auf mich aber leider nicht besonders authentisch wirkten.
Mein Fazit: Eine nette Grundidee mit einer schönen Botschaft über Menschlichkeit, Freundlichkeit und die Bedeutung kleiner Gesten, deren Umsetzung für mich leider nicht vollkommen gelungen ist. Man kann das Buch lesen, muss man aber nicht.
Der 86-jährige Theo lässt sein bisheriges Leben hinter sich und zieht in die kleine Südstaatenstadt Golden. In einem Café entdeckt er zahlreiche Bleistiftporträts, die ein ortsansässiger Künstler von den Bewohnern angefertigt hat. Theo beginnt, die Bilder zu kaufen und den abgebildeten Menschen zu schenken. Auf diese Weise lernt er nach und nach die Bewohner von Golden und ihre ganz persönlichen Lebensgeschichten kennen. Doch während Theo allen aufmerksam zuhört und ihnen mit viel Freundlichkeit begegnet, gibt er selbst kaum etwas über sich und seine Vergangenheit preis.
Die Geschichte beginnt recht geheimnisvoll und hat direkt meine Neugier geweckt, da Theo lange sehr bedeckt bleibt und man nicht wirklich weiß, wer er ist und was ihn nach Golden geführt hat. Nach und nach erfahren wir die Lebensgeschichten der Bewohner – manche davon fand ich durchaus interessant und berührend, andere konnten mich dagegen leider weniger fesseln.
Für meinen Geschmack hat sich dieser Teil über knapp 400 Seiten einfach zu lange gezogen. Die Handlung plätschert häufig vor sich hin, und auch mit einigen Dialogen bin ich nicht richtig warm geworden, da sie mir teilweise schlicht zu langatmig und langweilig waren. Meiner Meinung nach hätte der Autor die Geschichte deutlich kompakter erzählen können, ohne dass dabei ihre eigentliche Botschaft verloren gegangen wäre.
Auf den letzten 70 bis 80 Seiten geschehen noch einmal zwei Ereignisse, die zwar für einen gewissen Überraschungseffekt sorgen und etwas mehr Bewegung in die Handlung bringen, auf mich aber leider nicht besonders authentisch wirkten.
Mein Fazit: Eine nette Grundidee mit einer schönen Botschaft über Menschlichkeit, Freundlichkeit und die Bedeutung kleiner Gesten, deren Umsetzung für mich leider nicht vollkommen gelungen ist. Man kann das Buch lesen, muss man aber nicht.