Süßlicher Wohlfühlroman
Mit sehr vielen Vorschusslorbeeren aus den USA kommt dieser Bestseller daher.
Theo, ein geheimnisvoller Wohltäter, taucht in der wohlgesitteten Stadt Golden auf und greift helfend und gönnerhaft in das Leben einiger Einwohner ein. Er verschenkt gezeichnete Porträts an die Einwohner. Seltsamerweise stellte sich mir die Frage nach dem "Warum" beim Lesen überhaupt nicht. Theo IST einfach dieser Engel des Guten.
Der Umgang der Figuren ist dabei so ausgesucht höflich und gesittet, dass es fast unglaubwürdig und unrealistisch anmutet. Die Gespräche sind kultiviert, gebildet und äußerst freundlich und zugewandt. Letztendlich waren die jeweiligen Figuren für mich fast ununterscheidbar. Die Stadt selbst wirkt europäisch, kultiviert, überaus sauber und aufgeräumt. Der Akt des Schenkens zieht und zieht und zieht sich über 400 Seiten hin, bevor es auf den letzten Seiten dann noch einen unerwarteten Twist gibt.
Mir war diese ganze glattgebügelte Güte einfach zu viel in diesem Roman. Mir fehlen die Ecken und Kanten, die die Figuren erst echt und glaubwürdig machen.
Ich empfehle das Buch all jenen, die sich nach sehr viel Wohlgefühl sehnen und sich ein wenig aus der Realität fortträumen wollen.
Theo, ein geheimnisvoller Wohltäter, taucht in der wohlgesitteten Stadt Golden auf und greift helfend und gönnerhaft in das Leben einiger Einwohner ein. Er verschenkt gezeichnete Porträts an die Einwohner. Seltsamerweise stellte sich mir die Frage nach dem "Warum" beim Lesen überhaupt nicht. Theo IST einfach dieser Engel des Guten.
Der Umgang der Figuren ist dabei so ausgesucht höflich und gesittet, dass es fast unglaubwürdig und unrealistisch anmutet. Die Gespräche sind kultiviert, gebildet und äußerst freundlich und zugewandt. Letztendlich waren die jeweiligen Figuren für mich fast ununterscheidbar. Die Stadt selbst wirkt europäisch, kultiviert, überaus sauber und aufgeräumt. Der Akt des Schenkens zieht und zieht und zieht sich über 400 Seiten hin, bevor es auf den letzten Seiten dann noch einen unerwarteten Twist gibt.
Mir war diese ganze glattgebügelte Güte einfach zu viel in diesem Roman. Mir fehlen die Ecken und Kanten, die die Figuren erst echt und glaubwürdig machen.
Ich empfehle das Buch all jenen, die sich nach sehr viel Wohlgefühl sehnen und sich ein wenig aus der Realität fortträumen wollen.