Zutiefst berührende und inspirierende Geschichte
Der Klappentext und die Leseprobe zu "Theo in Golden" von Allen Levi haben mich direkt neugierig gemacht, auch wenn ich zunächst erstmal skeptisch war.
Das Buchcover finde ich sehr ansprechend gestaltet, es ist eher minimalistisch und besticht durch seine Einfachheit und Zurückhaltung. Die Bedeutung der Feder erschließt sich beim Lesen.
Theo ist aus Portugal, kommt in die Kleinstadt Golden und macht es sich eines Tages zur Aufgabe Portraits, die ihm in einem Café ins Auge gestochen sind, zu kaufen und an ihre rechtmäßigen Besitzer zu übergeben.
Er ist ein sehr markanter Charakter, der eine Aufgabe für sich gefunden hat und den Menschen eine Freunde machen und ihre Geschichte kennen lernen möchte. Dabei ist er ein unglaublich guter Zuhörer, sodass sich die Einwohner ihm gegenüber schneller öffnen als die dachten.
Ich fand es besonders spannend über seine Vergangenheit bzw. seinen Verlust zu erfahren, was vom Autor sehr berührend beschrieben wurde.
Über Theo erfährt man zunächst nicht allzu viel, da er die Gespräche zu lenken weiß und geschickt persönlichen Fragen ausweicht.
Er ist allerdings sehr kunst- und musikaffin, was gerade in der Unterhaltung mit dem Künstler Archer und den beiden Musikern deutlich wird. Ebenso gut kennt er sich aber auch mit Blumen und Vogelarten aus. Die ein oder andere dieser Stellen fand ich etwas langatmiger, da es sehr ins Detail ging, diese Stellen waren aber nicht allzu lang.
Spannender fand ich die Gespräche mit den ausgewählten Personen, denen er die Portraits übergeben hat, sowie die Gespräche mit Tony über dessen Vergangenheit.
Die Nebencharakter sind dabei genauso markant, besonders und liebenswürdig. Durch Theo entsteht untereinander irgendwann eine Verbindung. Die Charaktere fand ich auch allesamt sehr sympathisch und liebenswürdig und ich habe sehr mitgefühlt bei den einzelnen Schicksalen.
Was mir auch extrem gut gefallen hat, waren die vielen portugiesischen Begriffe und Anspielungen, sowie das Hintergrundwissen zu Portwein.
Diese Stellen haben mich durch meinen eigenen portugiesischen Hintergrund total abgeholt.
Mit den Wendungen im Buch habe ich auch überhaupt nicht gerechnet und es hat mich emotional extrem mitgenommen und berührt. Haltet auf jeden Fall Taschentücher bereit, wenn ihr dieses Buch lest.
Was ich etwas schade fand: Direkt auf der ersten Seite gibt es einen Rechtschreibfehler beim Fluss Douro ("Duro" im Buch). Danach hingehen wurde es immer richtig geschrieben.
Für mich war es insgesamt ein Wohlfühlbuch, das mich sehr gepackt und unterhalten hat. Man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht mit den Portraits und möchte auch mehr über Theo und über die einzelnen Bewohner von Golden erfahren. Dieses Buch bietet aber noch so viel mehr und lässt einen während des Lesens oft schmunzelnd oder sogar mit Tränen zurück.
Das Buchcover finde ich sehr ansprechend gestaltet, es ist eher minimalistisch und besticht durch seine Einfachheit und Zurückhaltung. Die Bedeutung der Feder erschließt sich beim Lesen.
Theo ist aus Portugal, kommt in die Kleinstadt Golden und macht es sich eines Tages zur Aufgabe Portraits, die ihm in einem Café ins Auge gestochen sind, zu kaufen und an ihre rechtmäßigen Besitzer zu übergeben.
Er ist ein sehr markanter Charakter, der eine Aufgabe für sich gefunden hat und den Menschen eine Freunde machen und ihre Geschichte kennen lernen möchte. Dabei ist er ein unglaublich guter Zuhörer, sodass sich die Einwohner ihm gegenüber schneller öffnen als die dachten.
Ich fand es besonders spannend über seine Vergangenheit bzw. seinen Verlust zu erfahren, was vom Autor sehr berührend beschrieben wurde.
Über Theo erfährt man zunächst nicht allzu viel, da er die Gespräche zu lenken weiß und geschickt persönlichen Fragen ausweicht.
Er ist allerdings sehr kunst- und musikaffin, was gerade in der Unterhaltung mit dem Künstler Archer und den beiden Musikern deutlich wird. Ebenso gut kennt er sich aber auch mit Blumen und Vogelarten aus. Die ein oder andere dieser Stellen fand ich etwas langatmiger, da es sehr ins Detail ging, diese Stellen waren aber nicht allzu lang.
Spannender fand ich die Gespräche mit den ausgewählten Personen, denen er die Portraits übergeben hat, sowie die Gespräche mit Tony über dessen Vergangenheit.
Die Nebencharakter sind dabei genauso markant, besonders und liebenswürdig. Durch Theo entsteht untereinander irgendwann eine Verbindung. Die Charaktere fand ich auch allesamt sehr sympathisch und liebenswürdig und ich habe sehr mitgefühlt bei den einzelnen Schicksalen.
Was mir auch extrem gut gefallen hat, waren die vielen portugiesischen Begriffe und Anspielungen, sowie das Hintergrundwissen zu Portwein.
Diese Stellen haben mich durch meinen eigenen portugiesischen Hintergrund total abgeholt.
Mit den Wendungen im Buch habe ich auch überhaupt nicht gerechnet und es hat mich emotional extrem mitgenommen und berührt. Haltet auf jeden Fall Taschentücher bereit, wenn ihr dieses Buch lest.
Was ich etwas schade fand: Direkt auf der ersten Seite gibt es einen Rechtschreibfehler beim Fluss Douro ("Duro" im Buch). Danach hingehen wurde es immer richtig geschrieben.
Für mich war es insgesamt ein Wohlfühlbuch, das mich sehr gepackt und unterhalten hat. Man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht mit den Portraits und möchte auch mehr über Theo und über die einzelnen Bewohner von Golden erfahren. Dieses Buch bietet aber noch so viel mehr und lässt einen während des Lesens oft schmunzelnd oder sogar mit Tränen zurück.