Unklares Bauchgefühl
Bereits die ersten Seiten machen klar: This Story Might Save Your Life ist kein ruhiger Spannungsaufbau, sondern ein Thriller, der sofort Unbehagen erzeugt. Tiffany Crum zieht die Leser:innen ohne Vorwarnung in eine düstere, beklemmende Atmosphäre hinein, in der von Anfang an etwas nicht stimmt – auch wenn man noch nicht genau greifen kann, was es ist.
Die ersten Seiten der Leseprobe leben stark von psychologischer Spannung. Crum spielt geschickt mit Unsicherheit, Andeutungen und inneren Brüchen der Figuren. Vieles bleibt zunächst unausgesprochen, fast fragmentarisch, was das Gefühl verstärkt, ständig nur einen Schritt hinter der Wahrheit zu sein. Gerade diese Leerstellen erzeugen Sog: Man liest aufmerksam, fast misstrauisch, immer auf der Suche nach Hinweisen.
Auffällig ist der Tonfall: kühl, präzise, stellenweise fast nüchtern – und genau deshalb so wirkungsvoll. Gewalt oder Gefahr werden nicht plakativ ausgeschlachtet, sondern liegen latent unter der Oberfläche. Das Grauen entsteht weniger durch das, was offen geschieht, als durch das, was möglich scheint. Die Spannung ist psychologisch.
Als Fan von Ruth Ware bin ich sehr gespannt, wie Crum diesen Thriller umsetzt.
Die ersten Seiten der Leseprobe leben stark von psychologischer Spannung. Crum spielt geschickt mit Unsicherheit, Andeutungen und inneren Brüchen der Figuren. Vieles bleibt zunächst unausgesprochen, fast fragmentarisch, was das Gefühl verstärkt, ständig nur einen Schritt hinter der Wahrheit zu sein. Gerade diese Leerstellen erzeugen Sog: Man liest aufmerksam, fast misstrauisch, immer auf der Suche nach Hinweisen.
Auffällig ist der Tonfall: kühl, präzise, stellenweise fast nüchtern – und genau deshalb so wirkungsvoll. Gewalt oder Gefahr werden nicht plakativ ausgeschlachtet, sondern liegen latent unter der Oberfläche. Das Grauen entsteht weniger durch das, was offen geschieht, als durch das, was möglich scheint. Die Spannung ist psychologisch.
Als Fan von Ruth Ware bin ich sehr gespannt, wie Crum diesen Thriller umsetzt.