This book might save a life!
Mit ihrem Debütroman hat Tiffany Crum einen spannenden Page-Turner vorgelegt, der einerseits sehr gute Unterhaltung liefert, andererseits aber mit dem Titel eine tiefere Ebene einleitet. Ohne zu Spoilern kann ich nur andeuten, dass diese Geschichte tausendfach in der Realität vorkommt und wenn das Buch auch nur einer Person im echten Leben den nötigen Schubs verleiht, um etwas zu ändern, oder den ein oder anderen Leser dazu anregt, im eigenen Umfeld genauer hinzusehen, dann ist das eine klare Win-Win-Situation.
Ein tolles Leseerlebnis ist es allemal, denn die Charaktere sind gut gezeichnet, die Story ist spannend mit vielen Twists und Turns und das Setting in der Podcaster-Szene in L.A. ist interessant und ansprechend. Dass die Erzählung nicht linear voranschreitet, sondern wir durch Joys Memoiren die Hintergründe zur Tat erfahren, hat mir gut gefallen. Auch der Wechsel zwischen Joys und Bennys Perspektive ist gelungen.
Was ich allerdings nicht verstehe: Auf dem Cover wird evoziert, dass Benny Joy umgebracht haben könnte. Aber diese Möglichkeit habe ich beim Lesen nie in Betracht gezogen! Wenn man die Geschichte von Anfang an verfolgt, ist eigentlich total klar, dass Benny seiner besten Freundin nie etwas antun würde. Das finde ich komisch, dass hier total absurde falsche Fährten gelegt werden.
Tatsächlich hätte ich auch erwartet, dass im Verlauf des Buchs weitere Podcast-Szenen vorkommen würden. Eigentlich spielt er nur im ersten Kapitel eine Rolle, später nicht mehr. Das fand ich schade.
Alles in allem aber ein spannender und tiefgründiger Psychothriller, der gut zu lesen ist und sich super für eine Verfilmung eignen würde.
Ein tolles Leseerlebnis ist es allemal, denn die Charaktere sind gut gezeichnet, die Story ist spannend mit vielen Twists und Turns und das Setting in der Podcaster-Szene in L.A. ist interessant und ansprechend. Dass die Erzählung nicht linear voranschreitet, sondern wir durch Joys Memoiren die Hintergründe zur Tat erfahren, hat mir gut gefallen. Auch der Wechsel zwischen Joys und Bennys Perspektive ist gelungen.
Was ich allerdings nicht verstehe: Auf dem Cover wird evoziert, dass Benny Joy umgebracht haben könnte. Aber diese Möglichkeit habe ich beim Lesen nie in Betracht gezogen! Wenn man die Geschichte von Anfang an verfolgt, ist eigentlich total klar, dass Benny seiner besten Freundin nie etwas antun würde. Das finde ich komisch, dass hier total absurde falsche Fährten gelegt werden.
Tatsächlich hätte ich auch erwartet, dass im Verlauf des Buchs weitere Podcast-Szenen vorkommen würden. Eigentlich spielt er nur im ersten Kapitel eine Rolle, später nicht mehr. Das fand ich schade.
Alles in allem aber ein spannender und tiefgründiger Psychothriller, der gut zu lesen ist und sich super für eine Verfilmung eignen würde.