Weniger Thrill als erwartet

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hundeliebhaberin Avatar

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Joy und Benny sind beste Freund*innen und haben zusammen einen sehr erfolgreichen Podcast, in dem sie Geschichten von Überlebenden erzählen. Doch eines Tages verschwinden Joy und ihr Ehemann Xander spurlos - und Benny gerät ins Visier der Polizei und gilt als Hauptverdächtiger. Also macht er sich selbst an die Ermittlungen und sucht Hinweise, was mit Joy und Xander passiert ist und wo sie stecken könnten.

Tiffany Crum hat einen sehr interessanten Ausgangsplot geschaffen und ich wollte unbedingt erfahren, was Joy zugestoßen ist. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven, wobei der Fokus auf Benny und der Gegenwart liegt. Eingestreut werden jedoch auch Auszüge aus Joys Manuskript, das Einblicke in ihre Vergangenheit gibt, sowie Kapitel, die die Vergangenheit und die Entstehung der Freundschaft sowie des Podcasts erzählen.
Die erste Hälfte fand ich spannend, habe mitgerätselt und auf neue Hinweise gehofft. In der zweiten Hälfte lassen Tempo und Spannungsbogen stark nach und es gab für mein Empfinden einige Längen.
Was das Genre angeht, habe ich mir als Thriller mehr Spannung, mehr Wendungen und ein schnelleres Tempo erhofft. So empfand ich es als Drama mit Lovestory-Elementen.

Dennoch ein unterhaltsames, spannendes Buch, wobei mir die erste Hälfte besser gefallen hat.