Die Last der Vergangenheit

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Nachdem ihre Großmutter, zu der sie nach dem Tod ihrer Mutter und der Festnahme ihres Vaters, gezogen war, gestorben ist, kehrt Ryan nach vielen Jahren unter falschem Namen wieder in ihre Heimatstadt zurück, wo sie bei ihrer Tante und Onkel unterkommt.

Einen schlechteren Zeitpunkt für ihre Rückkehr nach Starling hätte sie nicht erwischen können, denn sie kommt fast an dem Tag an, an dem sich die Festnahme ihres Vaters für seine begangenen Morde zum zehnten Mal jährt.

Sofort stürmt eine Flut aus Erinnerungen auf sie ein und so sehr sie sich auch wünscht, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, ist das nicht möglich.

Und da sind auch noch Everett und Chase, der Golden- und der Bad Boy, die gegensätzlicher nicht sein könnten und zu denen sie sich auf unterschiedliche Weise hingezogen fühlt.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen und einmal angefangen zu lesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen.

Der Schreibstil der Autorin lässt den Leser genau nachempfinden, wie sich Ryan in den verschiedenen Situationen fühlt und wie sie diese erlebt, angefangen bei den ständigen Schuldgefühlen und Albträumen, die ihr seit dem Geschehen zu schaffen machen bis hin zur Furcht, dass jeden Augenblick ihre wahre Identität aufgedeckt werden könnte und man sie für die Verbrechen ihres Vaters verabscheut.

Auch dass die Geschichte nur aus der Ich-Perspektive von Ryan erzählt wird und man nicht erfährt, was in den anderen Protagonisten, mit denen sie es zu tun hat, vor sich geht, trägt dazu bei, dass die Spannung bis zum Ende aufrechterhalten wird.

Eine spannende Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat und in der es bis zum Ende immer wieder zu unerwarteten Wendungen kommt.