Thriller ohne Thrill
Nachdem mir The Deal von Elle Kennedy ganz gut gefallen hatte, mir dort aber das gewisse Etwas gefehlt hatten, war ich besonders gespannt auf Thornbird. Ein Young-Adult-Thriller klang für mich nach einem spannenden Genrewechsel – vielleicht waren meine Erwartungen am Ende einfach zu hoch.
Optisch gefällt mir das Buch sehr gut. Das Cover und vor allem der Farbschnitt sind wirklich schön gestaltet. Ärgerlich fand ich dagegen den Klappentext: Neben einem Rechtschreibfehler enthält er auch einen ziemlich großen Spoiler. Gerade bei einem Thriller sollte so etwas meiner Meinung nach nicht passieren. Eingeschobene Forenbeiträge, Briefe und Textnachrichten werden optisch schön hervorgehoben. Dazu finden sich immer wieder kleine Vögelchen in den Kapiteln, die für eine schöne optische Struktur sorgen.
Mein größter Kritikpunkt: Für mich ist Thornbird ein Thriller ohne Thrill. Die Ausgangssituation rund um Gabrielle, die unter der neuen Identität Ryan leben muss, weil ihr Vater ein Serienmörder ist, fand ich unglaublich spannend. Ich hatte mir davon eine düstere Geschichte mit überraschenden Wendungen und deutlich mehr Spannung erhofft. Tatsächlich gab es für mich aber nur wenige Passagen, die wirklich spannend waren. Stattdessen steht vor allem die Liebesgeschichte zwischen Ryan, Everett und Chase im Mittelpunkt. Elle Kennedy ist ihrem bisherigen New-Adult-Stil eigentlich gar nicht weit entwichen. Statt der Eishockeywelt auf dem College spielt die Geschichte diesmal in einer etwas düstereren Highschool-Umgebung. Die typischen Highschool-Themen fand ich dabei durchaus interessant und auch der Humor hat mir wieder gefallen. Ryan erinnerte mich in ihrer Art und ihrem Humor teilweise sogar an Hannah aus The Deal.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und das Buch lässt sich trotz seiner fast 450 Seiten sehr schnell lesen. Allerdings dreht sich sehr viel um Ryans Innenleben, ihre Gedanken und vor allem ihre Beziehungen. Für einen Liebesroman wäre das für mich völlig in Ordnung – als Thriller war mir der Schwerpunkt einfach zu wenig spannend.
Insgesamt ist Thornbird für mich kein schlechtes Buch, aber einfach nicht das, was ich aufgrund der Bezeichnung „Young Adult Thriller“ erwartet hatte. Wer eine Liebesgeschichte mit düsterem Hintergrund sucht, könnte damit durchaus glücklich werden. Wer einen echten Thriller erwartet, sollte seine Erwartungen allerdings deutlich herunterschrauben. Für mich war der Genrewechsel letztlich eher eine neue Kulisse für Altbekanntes als wirklich etwas Neues.
Optisch gefällt mir das Buch sehr gut. Das Cover und vor allem der Farbschnitt sind wirklich schön gestaltet. Ärgerlich fand ich dagegen den Klappentext: Neben einem Rechtschreibfehler enthält er auch einen ziemlich großen Spoiler. Gerade bei einem Thriller sollte so etwas meiner Meinung nach nicht passieren. Eingeschobene Forenbeiträge, Briefe und Textnachrichten werden optisch schön hervorgehoben. Dazu finden sich immer wieder kleine Vögelchen in den Kapiteln, die für eine schöne optische Struktur sorgen.
Mein größter Kritikpunkt: Für mich ist Thornbird ein Thriller ohne Thrill. Die Ausgangssituation rund um Gabrielle, die unter der neuen Identität Ryan leben muss, weil ihr Vater ein Serienmörder ist, fand ich unglaublich spannend. Ich hatte mir davon eine düstere Geschichte mit überraschenden Wendungen und deutlich mehr Spannung erhofft. Tatsächlich gab es für mich aber nur wenige Passagen, die wirklich spannend waren. Stattdessen steht vor allem die Liebesgeschichte zwischen Ryan, Everett und Chase im Mittelpunkt. Elle Kennedy ist ihrem bisherigen New-Adult-Stil eigentlich gar nicht weit entwichen. Statt der Eishockeywelt auf dem College spielt die Geschichte diesmal in einer etwas düstereren Highschool-Umgebung. Die typischen Highschool-Themen fand ich dabei durchaus interessant und auch der Humor hat mir wieder gefallen. Ryan erinnerte mich in ihrer Art und ihrem Humor teilweise sogar an Hannah aus The Deal.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und das Buch lässt sich trotz seiner fast 450 Seiten sehr schnell lesen. Allerdings dreht sich sehr viel um Ryans Innenleben, ihre Gedanken und vor allem ihre Beziehungen. Für einen Liebesroman wäre das für mich völlig in Ordnung – als Thriller war mir der Schwerpunkt einfach zu wenig spannend.
Insgesamt ist Thornbird für mich kein schlechtes Buch, aber einfach nicht das, was ich aufgrund der Bezeichnung „Young Adult Thriller“ erwartet hatte. Wer eine Liebesgeschichte mit düsterem Hintergrund sucht, könnte damit durchaus glücklich werden. Wer einen echten Thriller erwartet, sollte seine Erwartungen allerdings deutlich herunterschrauben. Für mich war der Genrewechsel letztlich eher eine neue Kulisse für Altbekanntes als wirklich etwas Neues.